Europäische Union
Diskriminierung von Christen im Fokus
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Brüssel (idea). Die katholischen Bischöfe Europas sprechen sich für die Ernennung eines Koordinators für die Bekämpfung von Christenhass aus. Eine entsprechende Empfehlung richtete die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) an die Kommission der Europäischen Union (EU). In diesem Zusammenhang begrüßte das Gremium auch eine Resolution des EU-Parlaments Ende Januar. Darin kritisiert es das Fehlen eines solchen EU-Beauftragten und verwendet dabei den Begriff „Christianophobie“ (Christenfeindlichkeit). Das Christentum sei mit 380 Millionen Betroffenen die am meisten verfolgte Religion weltweit, heißt es. Zudem gebe es bereits einen Koordinator für die Bekämpfung der Islamfeindlichkeit. Die EU-Bischöfe empfehlen beim zukünftigen EU-Koordinator mit dem Begriff „antichristlicher Hass“ statt „Christianophobie“ zu arbeiten. Ihrer Ansicht nach soll sich der künftige Beauftragte mit konkreten Fällen von Diskriminierung, Intoleranz und Gewalt gegen christliche Gemeinschaften in der EU befassen. Der Schutz von Gotteshäusern müsse zwingend zu dessen Aufgabenbereich gehören, betonten die Geistlichen.
Autor:Online-Redaktion |
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