Bibel in gerechter Sprache
Eva Lange: Auch Übersetzung ist eine Interpretation
- Foto: epd-bild/Hanno Gutmann
- hochgeladen von Beatrix Heinrichs
Die Bibel in gerechter Sprache sorgte bei ihrem Erscheinen für heftige Debatten. Die Übersetzung stelle keineswegs nur die Frauenperspektive in den Vordergrund, sagt Eva Lange. Die leitenden Pfarrerin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland (EFiM) erklärt im Interview, warum sie die Bibel in gerechter Sprache für die bessere Übersetzung hält.
Weiblicher, weniger antijüdisch, näher am hebräischen Urtext: Ist die Bibel in gerechter Sprache die bessere Heilige Schrift?
Eva Lange: Die Bibel in gerechter Sprache versucht, etwas mehr Gerechtigkeit abzubilden - auf dem Stand von Anfang der 2000er-Jahre. Damals haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zum Beispiel immer dann das Wort „Jüngerinnen“ mit in den Text genommen, wenn historisch davon auszugehen war, dass Frauen dabei waren.
Autor:Beatrix Heinrichs |

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