Sehnsucht nach Austausch
- Pfarrer Fridtjof Amling mit seiner Ehefrau Galina auf dem Roten Platz in Moskau.
- Foto: Friedjof Amling
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Die deutsche evangelische Gemeinde in Moskau existiert seit 1980. Nach 1990 erlebte sie Wachstum. Doch seit Kriegsbeginn 2022 zogen viele Deutsche weg und die Gemeinde verlor drei Viertel ihrer Mitglieder.
Von Thomas Nawrath
Moskau. Im Herbst 2023 kam Fridtjof Amling aus der Oldenburgischen Kirche zum zweiten Mal als Pfarrer der deutschen evangelischen Emmausgemeinde nach Moskau. Bereits von 2000 bis 2009 war er ihr Pfarrer und wurde Ende 2021 erneut gewählt – als Deutschland und Russland auf allen Ebenen sehr enge Beziehungen pflegten. Die Emmausgemeinde hatte zu der Zeit etwa 120 Mitglieder.
"Doch der russische Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 hat alles geändert", erzählt Amling.
Autor:Thomas Nawrath |

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