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Licht an für Verständigung
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Kaum ein anderes Wort beschreibt zugleich Voraussetzung, Weg und Ziel gesellschaftlicher Debattenkultur so prägnant wie dieses: Verständigung.
Von Beatrix Heinrichs
Versehen mit einem Hashtag, bildet es den Kern einer Initiative von Kirche und Diakonie. Die „Verständigungsorte“ starteten vor einem Jahr und sollen nun vor den anstehenden Wahlen fortgeführt werden. Die Reihe zählt EKD-weit etwa 200 Projekte. Einige davon waren in Mitteldeutschland bereits am Start: Es gab "Gespräche über den Gartenzaun“ in Magdeburg, einen „Stammtisch“ in Rudolstadt oder den „Prekären Dialog“ in Erfurt.
Etwas zaghaft hieß auf Nachfrage bei der EKM, neue Formate seien in der Landeskirche erst für den Frühsommer geplant. Zeit wird’s! Im September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Verständigungsbedarf gibt es sicher! Es müssen nicht immer große Podien oder aufwändige Aktionen sein. Es bräuchte viele kleine Verständigungsmomente an vielen kleinen Orten. Inspirationen und Tipps für Gemeinden gibt es bei einem Online-Workshop der Arbeitsstelle midi am 10. März (mi-di.de/termine/startbox).
An die Ideen aus dem vergangenen Jahr sollte angeknüpft werden. Sonst bleiben die Initiativen nur kleine Lichter in einem "ungeheuren Raum", wie Heine es in seinem "Wintermärchen" beschreibt: "Ampeln hie und da, um die Dunkelheit recht zu zeigen." Und die Kirche mit ihrer Botschaft hat definitiv mehr Strahlkraft.
Autor:Beatrix Heinrichs |
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