Seenotrettung

Beiträge zum Thema Seenotrettung

Eine Welt

Das überwiegend aus kirchlichen Spenden finanzierte Seenotrettungsschiff "Sea-Watch 4" ist am Samstag (15.08.2020) zu seinem ersten Rettungseinsatz aufgebrochen.
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"Sea-Watch 4" startete zu erster Rettungsmission

Burriana/Frankfurt a.M. (epd) - Das Seenotrettungsschiff «Sea-Watch 4» ist zu seinem ersten Einsatz im Mittelmeer aufgebrochen. Das überwiegend aus kirchlichen Mitteln finanzierte Schiff habe am Samstag den spanischen Hafen von Burriana verlassen und sei auf dem Weg in die Such- und Rettungszone vor Libyen, teilte Sea-Watch mit. Es sei derzeit das einzige Rettungsschiff im Mittelmeer. Ursprünglich sollte die «Sea-Watch 4» im April auslaufen. Der Start verzögerte sich jedoch wegen der...

  • 18.08.20
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Schiffstaufe: Die "Sea-Watch 4" soll voraussichtlich im April zu ihrem ersten Einsatz im Mittelmeer auslaufen. Unter deutscher Flagge soll das Schiff Flüchtlinge aus Seenot retten. Finanziert wird es vom Bündnis «United4Rescue», das maßgeblich von der EKD initiiert wurde.

Seenotrettung: In Kiel wurde aus einem Forschungsschiff die "Sea-Watch 4"
Christliche Seefahrt

Von Benjamin Lassiwe Mit einem Knall zerplatzt die Sektflasche am blau gestrichenen Bug des alten Forschungsschiffes. Aus der „Poseidon“, dem ehemaligen Schiff des Kieler Geomar-Forschungszentrums, ist die „Sea-Watch 4“ geworden. Es ist der letzte Neuzugang in der Flotte von Rettungsschiffen, die vor der libyschen Küste im Mittelmeer in Seenot geratene Flüchtlinge aus ihren wackeligen und überladenen Booten fischen sollen. „Ich glaube, viele von uns haben heute ein mulmiges Gefühl, mit dem...

  • 27.02.20
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Eine Welt
Juni 2016: Da lag die "Iuventa" noch in Emden im Trockendock. Zwischen Juli 2016 und August 2017 bewahrte sie in 16 Missionen mehr als 14.000 Menschen vor dem Tod durch Ertrinken im Mittelmeer bewahrt. Am 2. August 2017 wurde das Schiff des Berliner Vereins «Jugend rettet» im  Hafen von Lampedusa von den italienischen Behörden beschlagnahmt.

Auszeichnung
Menschenrechtspreis für Seenotretter

Berlin (epd) – Die zehnköpfige Crew des Seenotrettungsschiffs «Iuventa» wird mit dem diesjährigen Amnesty-Menschenrechtspreis ausgezeichnet. Den zehn Aktivisten aus Deutschland, England, Portugal und Spanien werde in Italien seit dem Beschlagnehmen des Schiffs 2017 der Prozess gemacht, obwohl sie nur Menschen im Mittelmeer vor dem Ertrinken gerettet hätten, erklärte die Menschenrechtsorganisation. Der Fall stehe stellvertretend für alle Helfer, die kriminalisiert würden, weil sie Menschen...

  • 12.02.20
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Kirche vor Ort
Eine Krippe aus Tansania mit holzgeschnitzten Figuren in ladestypischer Tracht.

Mitmenschlichkeit
Kirchenkreis Erfurt hilft Bildungseinrichtung in Tansania

Erfurt (red) - Der Kirchenkreis Erfurt hilft Bildungseinrichtung in Tansania und unterstützt die EKD-Initiative „Wir schicken ein Schiff“. In der Adventssitzung des Erfurter Kreiskirchenrates berichtete Regionalbischof Christian Stawenow über die Partnerschaftsarbeit zwischen der evangelischen Kirche und einer Region im Südwesten Tansanias. Seit Jahren unterstützt der „Matema-Arbeitskreis“ der Propstei Eisenach-Erfurt Projekte in Tansania finanziell und ideell. Der Bau einer Stromleitung zur...

  • Erfurt
  • 24.12.19
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Aktuelles

Notiert
Ratsvorsitzender für Seenotrettung

Frankfurt a. M. (epd) – Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat seine Forderung nach der Wiederaufnahme staatlicher Seenotrettung im Mittelmeer bekräftigt. «Es ist höchste Zeit, dass jetzt gehandelt wird, damit sofort geholfen wird und die immer wiederkehrenden Verhandlungen um die Aufnahme geretteter Flüchtlinge endlich der Vergangenheit angehören», sagte Bedford-Strohm. Indes erwägt die EKD mit einem zivilgesellschaftlichen Bündnis, ein...

  • 24.08.19
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Aktuelles

Seenotrettung: Kritik an Bedford-Strohm

Wetzlar (idea) – Der scheidende Regionalbischof des bayerischen Kirchenkreises Regensburg, Hans-Martin Weiss (62), sieht die häufigen öffentlichen Äußerungen des EKD-Ratsvorsitzenden, des bayerischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm (München), zum Thema Seenotrettung kritisch. Gemeinsam mit verschiedenen Mitgliedern in der Kirchenleitung und im Landeskirchenamt habe man Bedford-Strohm das auch nahezubringen versucht, sagte Weiss. Das Thema beschäftige den EKD-Ratsvorsitzenden schon sehr:...

  • 03.08.19
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Heinrich Bedford-Strohm (Foto) hat die EU-Staaten aufgefordert, für diesen Sommer eine «politische Notlösung» für die Seenotrettung im Mittelmeer zu organisieren. Es brauche zusätzlich eine vorübergehende Verteilung von Boots-flüchtlingen auf Städte und Kommunen in Europa, die «sichere Häfen» sein wollten, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung Bedford-Strohms und des Bürgermeisters von Palermo (Sizilien), Leoluca Orlando.
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"Wenn Menschen ertrinken, müssen sie gerettet werden"

Der EKD-Ratsvorsitzende und bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm war am vergangenen Wochenende nach Sizilien gereist, um dort die Besatzung des Schiffs «Sea-Watch 3» zu treffen. In der Kirchenzeitung gibt er Auskunft über die Intension der kurzfristig anberaumten Reise. Warum unterstützen die Kirchen die private Seenotrettung im Mittelmeer? Heinrich Bedford-Strohm: Aus meiner Sicht ist es eine glasklare Sache: Wenn Menschen ertrinken, müssen sie gerettet werden. Das ist eine...

  • Weimar
  • 06.06.19
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Aktuelles

Zahl der Woche
Mehr als 100.000 ...

... Unterzeichner hat inzwischen eine Petition zur Unterstützung der Seenotrettung im Mittelmeer. »Offenbar haben wir ein Thema getroffen,  das nicht nur uns, sondern sehr, sehr vielen auf der Seele liegt«, sagte Mitinitiatorin Beatrice von Weizsäcker. Dies sei eine Ermutigung. ... Sie möchten mehr erfahren? Den kompletten Artikel finden Sie im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe der Mitteldeutschen Kirchenzeitung „Glaube + Heimat“ (Nr. 32), erhältlich im Abonnement, in ausgewählten...

  • 08.08.18
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Aktuelles
Rettet Menschenleben: Dresdner Hilfsorganisation »Mission Lifeline«

Seenotretter kritisiert EU und fordert Seehofers Rücktritt
Reisch: "Es ist beschämend"

Der in Malta angeklagte deutsche Kapitän der Seenotretter von »Mission Lifeline«, Claus-Peter Reisch, hat die EU kritisiert und den Rücktritt von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) gefordert ... Sie möchten mehr erfahren? Den kompletten Artikel finden Sie im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe der Mitteldeutschen Kirchenzeitung „Glaube + Heimat“ ( Nr. 27), erhältlich im Abonnement, in ausgewählten Buchhandlungen und Kirchen.

  • 02.08.18
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