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Rippicha

Beiträge zum Thema Rippicha

Blickpunkt

Brüsewitz’ Töchter erinnern sich
"Ich habe meinem Vater nie Vorwürfe gemacht"

Mit einem Gottesdienst in Rippicha wurde am 23. August an Oskar Brüsewitz erinnert. Die Selbstverbrennung des Pfarrers vor 50 Jahren in Zeitz stürzte das DDR-Regime in eine Krise. Auf die Kirche wurde Druck ausgeübt, sich von Brüsewitz zu distanzieren. Was zeigen die Akten 50 Jahre danach? Von Thomas Nawrath Mehrere Bücher und zwei Filme haben den Feuertod des evangelischen Pfarrers Oskar Brüsewitz (1929–1976) vor 50 Jahren und die folgende Auseinandersetzung von Kirche und Staat in der DDR...

  • 28.08.26
  • 1
Aktuelles

1976: Oskar Brüsewitz
Eine Lebensmarke

Vor 50 Jahren: Die Monate zwischen Theologie-Examen und Eintritt ins Vikariat hat der Autor dieses Textes nie vergessen. Wie er die Zeit um die Selbstverbrennung von Oskar Brüsewitz erlebte. Von Aribert Rothe In meiner Erinnerung ist die Jahreszahl 1976 mit vier Stichworten verbunden: Anspannung, Aufregung, Wut, Mut. In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre war in der DDR frischer Gegenwind aufgekommen. Zwei Namen stehen als Auslöser dafür und wurden zu geliebten oder gehassten Symbolen: Biermann...

FeuilletonPremium
Feuerapokalypse: Die 1977 geschaffene Holzplastik wurde noch vor ihrer Aufstellung von der Staatssicherheit  konfisziert. | Foto: Axel Clemens
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Konfisziert
Apokalypse aus Holz für Brüsewitz

Elly-Viola Nahmmacher zählt zu den bedeutendsten Schöpferinnen religiöser Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Greizer Bildhauerin fertigte etwa 5000 Werke, darunter die Grabmal-Skulptur für Oskar Brüsewitz. Von Stephan Bickhardt Zur Beerdigung des Pfarrers Oskar Brüsewitz reisten auch zwei Theologiestudenten an. 400 Menschen waren gekommen, um Abschied zu nehmen nach der Zeugnistat vor der Stadtkirche Zeitz am 18. August 1976. Vier Tage nach seiner Selbstverbrennung war Brüsewitz im Krankenhaus...

Kirche vor Ort
Frauenpilgern im Kirchenkreis Naumburg-Zeitz | Foto: Heide Aßmann
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Frauenpilgern
Leben im Wandel

Von Heide Aßmann Zum 8. Mal fand das alljährliche Frauenpilgern im Kirchenkreis Naumburg-Zeitz statt, dieses Mal unter dem Thema „Leben im Wandel“. Es ist eine Veranstaltung des Kirchenkreises, die in Kooperation mit den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland entstanden ist. 24 Frauen trafen sich am 27. September auf dem Johannesfriedhof in Zeitz und stimmten sich ein auf den Weg. Und der führte erst einmal zum Zeitzer Dom. Ursula Melzer von der katholischen Gemeinde eröffnete uns...

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