Rätz

Beiträge zum Thema Rätz

Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Sein durchdringender Blick

 Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. 2. Korinther 5, Vers 10a Ich sehe das, was du nicht siehst. Ich sehe das erste Öffnen deiner Augen. Ich sehe jeden Atemzug und jeden Schritt. Ich sehe jedes einzelne Haar. Ich sehe die Bilder deiner Träume. Ich sehe deine erste Lüge. Ich sehe deine geballten Fäuste. Ich sehe ein Spielzeug, zerbeult und ohne Batterien. Ich sehe zerwühlte Bettlaken. Ich sehe eine Zugfahrt durch die Nacht. Ich sehe einen ersten Kuss. Ich sehe...

  • 14.11.20
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Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Die Kinder und der Frieden

Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Matthäus 5, Vers 9 Drei Wünsche hast du frei. Stell’s dir ruhig vor: drei Wünsche. Was darf es sein? – Früher, als wir uns diese Frage gegenseitig auf dem Schulhof stellten, da sagten wir dann: Ich wünsch’ mir eine Playstation! Oder, endlich gute Noten. Oder dass Nathalie aus der 8b mit ins Kino kommt. Ein Wunsch aber war gesetzt: Den Weltfrieden, den wünschten wir uns auch. Jedes Mal. Sollte ja nicht nach Egoismus...

  • 07.11.20
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Vikar Christoph Rätz

Erfahrung
Dorfkirche geht online

Man muss loslassen können. Den Text schreiben, das Bild hochladen, hier und dort noch etwas feilen – und loslassen. Wer wird es sehen und wahrnehmen? Wen erreiche ich? Ich habe es nicht in der Hand. Auch die Kommentare nicht. Auch nicht, wer meine Inhalte teilt und mit wem. Wer online unterwegs ist, hat es zu tun mit einem kommunikativen Geschehen, das dort, wo es lebendig wird und Fahrt aufnimmt, auch wild sein kann, laut und ja, auch banal. In unserer Gemeinde steckt das Digitale noch in...

  • Weimar
  • 28.09.19
  • 113× gelesen
Glaube und Alltag

Wort zur Woche
Blick in den Garten – so muss der Himmel sein

Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 11, Vers 28 Menschen in ihrem Alter haben meist Heimweh nach Erinnerungen, Frau M. aber würde das Haus ihrer Vergangenheit gern verlassen. Das Geschehene wegwischen, die „schlimmen Dinge“ vergessen. Jetzt, da sie ihren Garten nur noch vom Bett aus durchs Fenster sehen kann, holen sie die alten Bilder ein: der Hunger, der Frost, der Krieg. Als die Welt ihrer Kindheit zerbrach,...

  • 29.06.19
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Glaube und Alltag
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Wort zur Woche
Ganz einfach: So einfach ist es nicht

Christus spricht zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. Lukas 10, Vers 16 Nein, so kann er es nicht gemeint haben. Dass da kein Unterschied ist. Dass, wer seinen Jüngern begegnet, ihm begegnet. Dass ihre Worte seine Worte sind. Wie merkwürdig, dieser Gedanke: Der Bote ist identisch mit dem, der ihn sendet. Vielleicht meint er es ja so: Weist man die Jünger ab, weist man auch das ab, wofür er steht. Das Reich, das kommt. Die Liebe, die...

  • 22.06.19
  • 317× gelesen
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