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Kirchengeschichte

Beiträge zum Thema Kirchengeschichte

Service + Familie

Akademie-Tagung: "Stunde Null"
Kirche in der Nachkriegsgesellschaft

Nach ihrem Sieg im zweiten Weltkrieg wickelten die Alliierten den NS-Staat ab. Nur die christlichen Kirchen blieben als Großorganisationen bestehen. Denn sie galten zunächst als Opfer des NS-Regimes. So wuchs ihnen die Rolle der Interessenvertretung der Bevölkerung zu. Wie füllten die Kirchen diese Rolle politisch, wirtschaftlich und humanitär aus? Wie gingen sie mit ihrer eigenen NS-Verstrickung um? Welche Konsequenzen zogen sie strukturell und personell? Diese Fragen bilden den Schwerpunkt...

Blickpunkt

DDR-KIRCHENVERLUSTE # 31
Die verlorene Martinskirche Magdeburg

In der DDR wurden bis 1988 rund 60 Kirchen auf staatlichen Druck gesprengt. Die wohl bekannteste von ihnen war die Paulinerkirche Leipzig – auch Universitätskirche St. Pauli genannt – im Jahr 1968. Die Serie erinnert an verlorene Sakralbauten in Mitteldeutschland und darüber hinaus. Die Martinskirche war die neogotische Backsteinkirche in der Alten Neustadt von Magdeburg. Sie entstand zwischen 1898 und 1902 auf dem Dräseckeplatz, Ecke Salzwedeler Straße, als eigene Gemeindekirche für die bis...

Service + Familie
Unkenntlich gemachtes Hakenkreuz an der Mauer der Lutherkirche Wellingsbüttel. | Foto: Foto: © Mechthild Wilhelmi
Video

Tagungsbeiträge online
Nazi-Glocken, NS-Kirchenbau, NS-Kirchenkunst

1945 war nicht alles vorbei. Zwar wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, den Nazi-Deutschland am 1. September 1939 mit dem Überfall auf Polen begonnen hatte, vielerorts zum Meißel, zum Schleifgerät, zur Rasierklinge oder zum Pinsel gegriffen, um NS-Symbole zu entfernen. Doch manches von damals hat bis heute überdauert. Denn etliches, was wir aus der Nazi-Zeit geerbt haben, wird bisweilen gar nicht als „Braunes Erbe“ wahrgenommen. NS-Architektur bleibt oft unerkannt stehen. NS-Kunst...

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