800 Jahre Stadtkirchengemeinde Greiz
Zeitreise trifft Orgel-Kulinarik

Die Stadtkirche St. Marien | Foto: Kirchengemeinde Greiz
  • Die Stadtkirche St. Marien
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Mit einem Festwochenende begeht die Stadtkirchengemeinde in Greiz das 800-jährige Jubiläum der Stadtkirche St. Marien.

Von Beatrix Heinrichs

Vom 22. bis 24. August wird zu zahlreichen Veranstaltungen eingeladen, um die Ersterwähnung des Gotteshauses im Jahr 1225 zu begehen. St. Marien, die den Fürsten Reuß ältere Linie als Hofkirche diente, wurde nach einem Stadtbrand 1805 wieder erbaut. In den 2000er-Jahren erfolgte eine umfassende Sanierung, in deren Rahmen auch die Orgel instandgesetzt wurde.

Den Auftakt der Feierlichkeiten bildet eine Kulinarische Chor- und Orgelnacht am 22. August, 20 Uhr. Gestaltet wird das Programm von Kantor Ralf Stiller zusammen mit dem Kantatenchor. Unter der Überschrift „Zwischen Kreuz und Krone(n)“ erwartet die Besucher am 23. August, 14 Uhr, eine christliche Zeitreise durch das Vogtland mit dem Stadtführer Holger Wittig. Im Anschluss wird ab 17 Uhr zu einem heiteren Leseanspiel eingeladen. Im Mittelpunkt des Stücks aus der Feder des ehemaligen Greizer Superintendent Andreas Görbert, steht die Einführung der Reformation in Greiz im Jahr 1533. Eine von der Jungen Gemeinde gestaltete Abendandacht beschließt um 18 Uhr den Festtag.

"Ein besonderes Highlight ist für mich das Wiedersehen mit den zahlreichen Ehemaligen", sagt Uta Fügmann vom GKR. Zum Festgottesdienst am 24. August, 10.30 Uhr, haben sich Pfarrer, Kantoren und Mitarbeiter, die mit der Stadtkirchengemeinde verbunden sind, angekündigt. Als Gastpredigerin wird Regionalbischöfin Friederike Spengler erwartet. Nicht nur die Geschichte der Stadtkirche soll dabei im Mittelpunkt stehen, sondern auch die Vision für die Zukunft von Gemeinden und Kirchenkreis. Greiz, Gera und Altenburger Land planen die Gründung eines "Kirchenkreisbunds Ostthüringen" im nächsten Jahr. Uta Fügmann wünscht sich, dass trotz knapper werdender Ressourcen Zeit bleibt für die kirchlichen Kernaufgaben. "Die Seelsorge darf nicht zu kurz kommen."

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Beatrix Heinrichs

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