Sucht
Wer genug hat, will mehr
- Die sechste Bitte des "Vaterunser" ("Und führe uns nicht in Versuchung") in "Der Kleine Katechismus" von Martin Luther (1483-1546), geschrieben und illustriert von Kurt Wolff (1916-2003)
- Foto: epd-bild/Norbert Neetz
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Auf den ersten Blick finden sich in der Bibel kaum Hinweise auf Sucht, wie wir sie heute verstehen. Dennoch kennt auch sie menschliche Begehrlichkeiten.
Von Sabine Kuschel
Tabak, Nikotin, illegale Drogen wie Ecstasy, Heroin und Kokain, Spielsucht, Kaufsucht – von solchen Suchtmitteln und Süchten weiß die Bibel noch nichts. Bis auf den Alkoholmissbrauch. Vor dem warnt sie: „Sieh den Wein nicht an, wie er so rot ist und im Glase so schön steht: Er geht glatt ein, aber danach beißt er und sticht wie eine Otter …“ (Sprüche 23, Verse 29-35). Oder: „Sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt“ (Epheser 5, Vers 23).
Autor:Online-Redaktion |
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