Armenien
Christliches Erbe in Gefahr
- Festung Amberd: Die Kreuzkuppelkirche nordwestlich der Stadt Jerewan zeugt von einer mehr als tausendjährigen Geschichte der Christen in dem Land.
- Foto: epd-bild/Steffen Schellhorn
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Bei den jüngsten Parlamentswahlen wurde Ministerpräsident Nikol Paschinjan im Amt bestätigt. Welche Folgen das für die älteste christliche Nation der Welt hat, erklärt Pfarrer Peter Fuchs, Geschäftsführer der Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International, im Gespräch mit Erika Gitt.
Warum wurden die Wahlen als "historisch" bezeichnet?
Peter Fuchs: Rund 20 Jahre lang bestimmte die nationalkonservative Republikanische Partei Armeniens die Geschicke des Landes. Sie prägte das postsowjetische Armenien und stand der EU kritisch gegenüber. Die Wiederwahl von Nikol Paschinjan zeigt, dass diese Ära endgültig vorbei ist. Er hat Armenien klar auf den Westen ausgerichtet und musste sich zugleich innen- und außenpolitischen Krisen stellen.
Autor:Online-Redaktion |
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