Christlich-jüdische Zusammenarbeit
Neuer Vorstand gewählt
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Erfurt (red). Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Thüringen e.V. (GCJZ) hat in ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 13. August einen neuen Vorstand gewählt. Er besteht nun aus einem erfahrenen Mitglied und zwei neuen Mitgliedern: Irina Levin für die jüdische Landesgemeinde, Pfarrer Simon Gönner für die evangelische Kirche und Angela Fischer für die katholische Kirche.
Die GCJZ wurde 2022 von der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen (JLGT) gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und dem Bistum Erfurt gegründet: Ziel ist, die Begegnung und Zusammenarbeit von Christen und Juden in Thüringen zu fördern und dabei immer auch jeglichem Antijudaismus und Antisemitismus die Stirn zu bieten.
„Die Vorstandstätigkeit ist für mich die Gelegenheit und Aufgabe, zu meinem Interesse und meiner großen Wertschätzung für das Judentum zu stehen und zu gutem christlich-jüdischen Zusammenleben in Thüringen beizutragen", sagt Angela Fischer.
Irina Levin sagt: „Ich möchte mich besonders den Bildungsaufgaben mit Vorschul- und Grundschulkindern widmen, damit sie frühzeitig Kenntnisse über das Judentum erwerben und Antisemitismus keine Chance hat.“
Simon Gönner ergänzt: „Und wenn es der Antisemitismus in unserem Land durch unsere Arbeit etwas schwerer hat als ohne sie, wäre ich sehr glücklich.“
Autor:Online-Redaktion |
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