Stolpersteine

Beiträge zum Thema Stolpersteine

Kirche vor Ort
Gunter Demnig verlegt den zweiten Stolperstein für Ludwig Nußbaum | Foto: Hartmut Ellrich
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Drei Stolpersteine für Ohrdruf
Gedenken an die Familie Nussbaum

Das jüdische Erbe Ohrdrufs ist klein. Einzig zwei Familien um den Viehhändler Sally (Selig) Nußbaum und den Schuhhändler Oskar Rittberg hinterließen vor Ort ihre Spuren. Von Hartmut Ellrich Rittberg lebte in der Marktstraße, die in den 1930er Jahren den Namen Willy Marschlers trug, zunächst NS-Bürgermeister von Ohrdruf (1931-1933) – der erste der NSDAP in Thüringen - danach Thüringer Ministerpräsident (1933-1945). Doch Spuren verblassen, verwischen, verwehen: für den pensionierten Lehrer...

Eine Welt

Shalom für jüdisches leben
Erinnerung gibt Leben zurück

Am 30.August um 18 Uhr findest auf dem Theaterplatz in Weimar ein Gedenken für jüdische Musiker statt.  Es sind die Stolpersteine, die überall in der Stadt an jüdisches Leben erinnern, die seit Ende letzten Jahres von engagierten Christen monatlich besucht werden und an jeweils anderen Orten an früheres jüdisches Leben in Weimar erinnern. Ich habe bisher 2 dieser Treffen besucht, die nicht nur informativ waren, sondern  durch gemeinsames Singen und Beten Brücken gebaut haben.

Kirche vor Ort

Woche der Begegnung
Gemeinsam an das jüdische Eisleben erinnern

Gab es in der Lutherstadt mal ein jüdisches Leben? Und wann war das? Wer waren die jüdischen Menschen, die in Eisleben wohnten und mit ihren Familien seit dem 19. Jahrhundert zum Wohlstand der Stadt beigetragen haben, bis sie durch die Nationalsozialisten ausgegrenzt, vertrieben oder ermordet wurden? Gibt es heute noch Menschen, die sich an sie erinnern können? Von Claudia Crodel Darüber kann man in der Woche „Gemeinsam erinnern an das jüdische Eisleben“ viel erfahren, die der Förderverein...

  • 14.10.22
Kirche vor OrtPremium

Ausgezeichnet
75 Stolpersteine erzählen Geschichte(n)

Sein Berufsleben widmete Dr. Udo Stephan der Züchtungsforschung, doch er versteht sich auch als Stadthistoriker. „Immer wieder fand ich da Häuser, die einst jüdische Geschäfte beherbergten.“ Vor elf Jahren gründete er mit vier weiteren Ascherslebenern den Arbeitskreis „Geschichte jüdischer Mitbürger in Aschersleben“, der von der EKM kürzlich mit dem Werner-Sylten-Preis für christlich-jüdischen Dialog 2019 geehrt wurde. „Wir kamen damals aus ganz unterschiedlichen Richtungen“, erinnert sich...

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