Hartmut Ellrich ist 1970 in Mannheim geboren und auch dort aufgewachsen. Er stammt aus einer thüringisch-schlesischen Familie mit dem Elternhaus in Ohrdruf.
Am Mannheimer Peter-Petersen-Gymnasium – dem heutigen Johanna-Geissmar-Gymnasium – hat er 1990 Abitur gemacht und von 1991 bis 1996 an der Universität Mannheim Mittlere und Neuere Geschichte und Politische Wissenschaften studiert. 1999 schloss Ellrich sein Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ab. Hier war er 1998/1999 am Ausstellungsprojekt „Die Revolution von 1848/49 in Thüringen“ von Hans-Werner Hahn beteiligt. Von 2000 bis 2002 wirkte Ellrich als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Wolfram Siemann am Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Nach Thüringen zurückgekehrt war Hartmut Ellrich als Mitarbeiter von Konrad Scheurmann bei der Zweiten Thüringer Landesausstellung Thüringen – Land der Residenzen beschäftigt. Hier gestaltete er die Ausstellungseinheit „Protestantischer Kirchenbau in Thüringen“. Parallel entstand 2003 die erste von mittlerweile über 20 kultur- und architekturgeschichtlichen Publikationen, unter anderem über Johann David Weidner und das Mannheimer Schloss. Seit 2004 ist Ellrich selbständiger, freiberuflicher Historiker und Buchhändler in Ohrdruf, macht Stadtführungen und wirkt in Lesungen.[
In seiner Freizeit engagiert sich Ellrich als Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für Gotha und das Gothaer Land. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die ehrenamtliche Arbeit für die deutschsprachige evangelisch-lutherische St.-Christophori-Gemeinde Breslau/Wrocław.