Hänsel

Beiträge zum Thema Hänsel

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Warum das Aufhören heute wichtig ist
Vom Aufhören zum Hören

Die Schönheit des Hörens: Können wir sie heute neu wertschätzen lernen? Flüchtige Kommunikation und viel Lärm tragen die Gefahr in sich, dass wir die Achtsamkeit verlernen. Von Günter Hänsel Für die jüdische Theologie ist das Hören von wichtiger Bedeutung. Gott wendet sich dem Einzelnen und seinem Volk immer wieder zu. Jüdinnen und Juden beginnen deshalb den Tag mit den Worten: „Höre Israel!“ (5. Mose 6, Vers 4). Im Hören öffnet der Gläubige seine ganze Seele und seinen ganzen Leib für Gottes...

  • 17.03.22
  • 17× gelesen
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Heimat ist oft mit konkreten Orten verbunden. Manchmal ist es eine einsame Fischerhütte an einem Fjord auf den Lofoten (Norwegen).

Interview mit Anselm Grün
Sehnsucht nach Heimat

Die Novembertage geben Raum, das Leben zu bedenken. Die Sehnsucht nach Verbundenheit und Geborgenheit ist inmitten von Flüchtigkeit gegenwärtig stärker denn je. Pfarrer Günter Hänsel sprach mit Pater Anselm Grün über Heimat und Heimatlosigkeit als existenzielle Grunderfahrung des Menschseins. Pater Anselm, Menschen fragen danach, wo sie heute daheim sind. Wieso ist das so? Anselm Grün: In unserer Zeit sind viele Sicherheiten weggebrochen. Da ist es ein Bedürfnis der Menschen, sich über die...

  • Weimar
  • 05.11.21
  • 29× gelesen
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Nachgefragt
"Wann schöpfen wir aus der Quelle, zu der wir andere führen?"

Den Alltag einen Moment zu unterbrechen und innezuhalten, sind Haltungen, die dem Leben guttun", schreibt Günter Hänsel in seinem Text "Der Ruhe Raum geben". Er ist Vikar der Kirchengemeinde Berlin-Frohnau. Stille im Alltag zu finden, ist seit Jahren sein Thema. Im Gespräch mit Mirjam Petermann erklärt er, warum regelmäßige Momente der Ruhe, auch für Pfarrerinnen und Pfarrer, unverzichtbar sein sollten. Hand aufs Herz, wie oft gelingt es Ihnen, im Alltag stille zu werden? Günter Hänsel: Ich...

  • 10.02.20
  • 105× gelesen
Glaube und Alltag

Innehalten
Der Ruhe Raum geben

Den Alltag einen Moment zu unterbrechen, tut gut und schützt angesichts wachsender Beschleunigung und des Drucks der Selbstoptimierung. Von Günter Hänsel Zwölf Uhr. Die Glocken läuten. Ich höre sie von Weitem. Ich halte an und werde ruhig. Ich schließe die Augen. Meine Aufmerksamkeit richtet sich ganz auf meinen Atem. Ich lebe! Mein Atem hält mich am Leben, versorgt mich und lässt mich in diesem Moment ganz ruhig werden. Mitten in der Stadt innezuhalten, um mein Tun einen kleinen Augenblick zu...

  • 09.02.20
  • 213× gelesen
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