Gesangbuch

Beiträge zum Thema Gesangbuch

Feuilleton

Hit-Schreiber gewürdigt
Gottesdienste zum Paul-Gerhardt-Jubiläum

Er ist der beliebteste Dichter evangelischer Kirchenlieder: Paul Gerhardt. Von vielen Schicksalsschlägen getroffen, vermittelte er dennoch Glaubenszuversicht und Trost. Vor 350 Jahren, am 27. Mai 1676, starb der Pfarrer in Lübben im Spreewald. Geboren wurde er 1607 in Gräfenhainichen bei Wittenberg, und er durchlebte ein Jahrhundert geprägt vom Dreißigjährigen Krieg, von Pest und Konfessionsstreit. Zum Jubiläum laden Kirchengemeinden im Süden der EKM zu Veranstaltungen und Festen ein. In...

  • 27.05.26
Aktuelles

350. Todestag von Paul Gerhardt
"Hit-Schreiber" wird gewürdigt

Vor 350 Jahren, am 27. Mai 1676, ist der Kirchenlied-Dichter Paul Gerhardt gestorben. Zu dem Jubiläum laden Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) zu Veranstaltungen ein wie Gottesdienste, Konzerte, Vorträge, Gesprächskreise, Singtreffen und Feste. Ingrid Kasper, Landeskirchendirektor der EKM, zu dem Jubiläum: „Wenn wir in den Hitlisten der Jahr-hunderte nach dem Star der geistlichen Lieder suchen, werden wir bei Paul Gerhardt fündig. Mit 26 Lie-dern ist er im...

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Adventsserie Teil 4
„Kommt und lasst uns Christus ehren“

Das 1666 von Paul Gerhardt geschriebene Weihnachtslied ist eine freudvolle Aufforderung an die Gemeinde, Christus mit „Herz und Sinnen“ zu loben und ihm zu vertrauen. Es gibt Mut und Hoffnung auch in unserer krisenbelasteten Zeit. Von Edgar S. Hasse Paul Gerhardt (1607–1676), der berühmte evangelische Kirchenlieddichter, liebte es, möglichst viele Strophen für ein einzelnes Lied zu schreiben. „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ kommt auf 15, „Ich singe dir mit Herz und Mund“ auf 18 Strophen....

  • 22.12.24
Feuilleton

500 Jahre Gesangbuch
500 Jahre Singen in guten und in schlechten Tagen

1524 ein Gesangbuch? Trotz eines hohen Anteils an Analphabet:innen in den Gemeinden? Richtiger ist sicher: Am Anfang gab es allenfalls Liederheftchen (aus Gutenbergs Druckereien); lasen und sangen zunächst Stadtbürgerliche und Landadlige; und erst nach und nach auch Mägde und Knechte (wie sie bei Luther hießen). Aber der Übergang vom Lateinischen zum Muttersprachlichen, vom vorgetragenen Ritus zum gemeinsamen Vollzug, von der priesterlichen zur Volksfrömmigkeit (im guten bzw. wahren Sinne des...

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