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Diktatur

Beiträge zum Thema Diktatur

Aktuelles
Schautafel der Ausstellung
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Ausstellungseröffnung zu Reiner Kunze
„Ich habe die tschechische Sprache geheiratet“

Am 29. September wurde die Wanderausstellung „Ich habe die tschechische Sprache geheiratet-Reiner Kunze und die tschechische Poesie“ im Begleitprogramm zur Frankfurter Buchmesse eröffnet. Ort: Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt. Ein Erinnerungs- und Gegenwartsprojekt. Im Zentrum der Ausstellung-bis 30.10.2026 auf dem Vorplatz der Nationalbibliothek- steht die enge Verbindung zwischen Kunzes Werk, seinem Übersetzen und der tschechischen Poesie. Ein geistvoller, sinnlicher und facettenreicher...

AktuellesPremium
Leipziger Universitätskirche: Die Sprengung beendete 1968 in Sekunden die 737 Jahre alte Geschichte des Kirchenbaus. | Foto: epd-bild/Peter Krebs
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Nachgefragt
Der Blick nach Osten

Wie haben Kirchen ihre Geschichte nach 1989 erzählt – und wie ist sie aufgearbeitet worden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine internationale Tagung in Halle. Beatrix Heinrichs hat mit Friedemann Stengel, Professor für Neuere Kirchengeschichte an der Universität Halle, gesprochen. Die Deutungshoheit über die Rolle der Kirchen in der Diktatur ist umkämpft. Woran liegt das? Friedemann Stengel: Deutungsnarrative sind nie klar. Das liegt in der Natur der Geschichte – und ist ernüchternd für...

  • 29.09.26
Aktuelles
Forschungsgruppe „Diskriminierung von Christen in der DDR“ stellt Ergebnisse im Thüringer Landtag vor
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Christen in der DDR
Widerstand und Diskriminierung

Ein Forschungsprojekt der Universität Jena beleuchtet die Erfahrungen von Christen, die sich in der DDR dem Militärdienst widersetzten. Teilergebnisse wurden im Erfurter Landtag vorgestellt. Erfurt. Zeugen Jehovas sind in der DDR neuen Forschungsergebnissen zufolge nach 1964 systematisch wegen ihrer Kriegsdienstverweigerung verfolgt worden. Während die Wehrdienstverweigerung bei Angehörigen der Großkirchen oftmals zunächst geduldet worden sei, habe später eine jahrelange Diskriminierung...

BlickpunktPremium
Kreuzweg auf dem Todesstreifen: Figuren des Künstlers Ulrich Barnickel erinnern entlang der ehemaligen Grenze zwischen dem hessischen Rasdorf und Geisa in Thüringen an die Opfer der SED-Diktatur. Sie zeichnen die biblische Geschichte von Jesu Tod am Kreuz nach. Der Kreuzweg gehört zur Gedenkstätte Point Alpha.  | Foto: epd-bild/Renate Haller
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SED-Opfer
Änderungen an Gesetzentwurf gefordert

Der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Peter Wurschi, fordert Änderungen am geplanten Gesetz zur Unterstützung von Opfern politischer Repression in der DDR. Von Corinna Buschow Es gebe in dem Entwurf zwar Stellschrauben, „die im Interesse der Opfer gedreht werden“, sagte Wurschi. Wesentliche Teile, wie eine angemessene Höhe der Opferrente sowie die versprochene Regelung zur Anerkennung gesundheitlicher Folgeschäden, fehlten aber. Wurschi sieht zudem Thüringer Opfer...

  • 13.11.24
Blickpunkt

Geschichte
Als der Reichstag in Flammen aufging

Der Brand des Reichstags vor 90 Jahren ebnete den Nazis den Weg in die Diktatur. Auch wenn der Niederländer Marinus van der Lubbe als alleiniger Brandstifter verurteilt wurde, wurde von Anfang an vermutet, dass die Nazis mitgezündelt haben könnten. Von Nils Sandrisser (epd) Es ist kurz nach 21 Uhr am 27. Februar 1933, als im Reichstag in Berlin der Feueralarm schrillt. Der Plenarsaal steht komplett in Flammen, die Glut schlägt durch die Kuppel des Gebäudes und erleuchtet den Berliner...

  • 26.02.23
Feuilleton

Was man so zusammenträumt, wenn die Nacht lang ist
Traumgeschichten

Träume. Zuerst kamen sie nur so durch unsere kleine Stadt, um alte Sachen zu kaufen.  Der LKW war schon ziemlich beladen, aber auf dem Anhänger war noch reichlich Platz. Nein, sagte wir, wir wollten nichts verkaufen. Die wenigen Antiquitäten, die wir hätten, seien Erbstücke, und die wollten wir behalten. Sie sollten es anderswo versuchen. So zogen sie weiter durch unser Städtchen und konnten noch einige Stücke erwerben. Dann fuhren sie davon. Als sie nach einigen Tagen wieder bei uns...

Kirche vor Ort

DDR-Geschichte
Neue Handreichung für Lehrkräfte

Magdeburg (epd) -  Eine neue Handreichung „Die DDR ist Geschichte“ soll Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt beim Unterricht über die SED-Diktatur unterstützen. In sechs Themenschwerpunkten würden den Lehrerinnen und Lehrern Quellen, Arbeitsblätter, Hintergrundinformationen und fertige Unterrichtspläne zur Verfügung gestellt, teilte das Bildungsministerium mit. Filme und Audio-Begleitmedien könnten die Lehrkräfte kostenlos über den Bildungsserver des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung...

AktuellesPremium
Löwengrube im "Löwengebäude": Zwischen 1961 und 1989 wurden an der Uni Halle mehr als 220 Studenten exmatrikuliert. Unter ihnen viele überzeugte Christen. Gerade in den 1950er-Jahren konnte schon die Zugehörigkeit zur Studentengemeinde reichen, um "geext" zu werden. | Foto: Foto: Uni Halle/Markus Scholz
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Verfolgung und deren Aufarbeitung
Willkür mit System

Aufarbeitung ist ein abstrakter Begriff. Dahinter verbirgt sich mühevolle Archivarbeit an zahllosen Einzelschicksalen, die einen Zusammenhang offenbaren. Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stellt sich dieser Mammutaufgabe. Von Katja Schmidtke Die Geschichte nimmt ihren Anfang mit Günther Dehn: Der Ordinarius für praktische Theologie an der Universität Halle wurde am 13. April 1933 als einer der ersten im Deutschen Reich aus seiner Professur entlassen. Schon im Herbst 1932 war Dehn...

  • 15.06.22

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