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Samariter werden

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Von Paul-Philipp Braun

Wer seinen Führerschein machen will, braucht ihn. Wer in sicherheitsrelevelanten Bereichen eines Unternehmens arbeitet, auch. Und wer mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, für den ist er Pflicht. Die Rede ist vom Erste-Hilfe-Kurs. Binnen eines oder zwei Tagen wird hier gelernt, was es braucht, um Menschen in Not zu helfen.
Doch seien wir einmal ganz ehrlich: Können Sie sich noch an die Inhalte des Kurses erinnern? Wissen Sie noch, wie die stabile Seitenlage geht? In welchem Verhältnis Drücken und Beatmung stehen? Wie weit soll das Warndreieck auf der Autobahn oder Landstraße vom Unfall- oder Pannengeschehen aufgestellt werden? Wenn Sie mindestens eine dieser Fragen mit einem ehrlichen "Nein" beantworten können, dann ist es wirklich Zeit, die Erste Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Die Hilfsorganisationen bieten in jedem größeren Ort solche Kurse und spezielle Trainings an.
Einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge traut sich nur etwa jeder Zweite, im Notfall Erste-Hilfe zu leisten. Viele haben demnach Angst, etwas falsch zu machen. Dabei ist es für Menschen im Jahr 2020 oft keine Frage des Könnens, denn schon das Absetzen eines Notrufs gilt in Deutschland per Gesetz als minimaler Beitrag zur Ersten Hilfe.
Und sogar in der Bibel findet sich der wohl erste Nachweis einer Hilfeleistung. Im Lukasevangelium wird die Geschichte des barmherzigen Samariters (Lukas 10, 25ff) erzählt. Brandaktuell! Denn auch wenn Öl und Wein auf Wunden heute nicht mehr ganz dem Standard in der Ersten Hilfe entsprechen – Menschen in Not, Katastrophenlagen oder Unfälle wird es immer geben. Also: Werden auch Sie zum Samariter!

Autor:

Paul-Philipp Braun aus Erfurt

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