Jugendwerkhof auf dem Königstein

Königstein (epd) – Der Geschichte des Jugendwerkhofes auf der sächsischen Festung Königstein geht eine Ausstellung nach: Die Installationen, Fotos, Dokumente und Objekte beleuchteten ein bisher wenig bekanntes Kapitel der Festungsgeschichte. Die Besucher werden mit dem rauen Alltag der Jugendlichen auf dem Königstein konfrontiert. Die Festung diente dem DDR-Regime von 1949 bis 1955 als Umerziehungsanstalt für kleinkriminelle, elternlose oder politisch unangepasste Jugendliche. Ziel war es, junge Menschen durch einen streng geregelten Tagesablauf, eine Berufsausbildung, militärischen Drill und ideologische Erziehung »in die sozialistische Gesellschaft zu integrieren«.

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