Ausstellung erinnert an Grenztote


Magdeburg (epd)
– Im Landtag von Sachsen-Anhalt in Magdeburg wird seit 20. Februar eine Ausstellung unter dem Titel »An der Grenze erschossen. Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen-Anhalt« gezeigt. Auf elf Tafeln informiert sie bis 27. Februar über das Grenzregime an der innerdeutschen Grenze und listet erstmals alle bekannten Todesfälle mit sachsen-anhaltischem Bezug auf. Eine Begleitbroschüre gibt Auskunft über die Methoden der wissenschaftlichen Recherche und nennt in mehreren Tabellen die 124 Namen der Erschossenen.
Die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, betonte in diesem Zusammenhang: »Die Ausstellung kann dazu beitragen, dass die Schicksale dieser Menschen Teil unserer kollektiven Erinnerung werden.«
Auf 342 Kilometern Länge verlief im Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt bis 1989 die innerdeutsche Grenze. An der fast 1 400 Kilometer langen innerdeutschen Grenze wurden den Angaben zufolge insgesamt 327 Männer, Frauen und Kinder getötet.
www.aufarbeitung.sachsen-anhalt.de

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