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Zurück an die Wiege
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Ich gebe zu, ich mag den Sachsen-Anhalt-Tag. Nicht, weil ich feierwütig bin, sondern weil ich von Halberstadt über Thale, bis nach Quedlinburg und Osterburg erlebt habe, dass es entgegen latenter Miesmacherei viel in unserem Bindestrich-Land gibt, worauf wir stolz sein können.
Von Uwe Kraus
Ich halte es da mit Goethes "Schatzgräbern: "Tages Arbeit! Abends Gäste! Saure Wochen! Frohe Feste!" Darum organisieren viele fleißige Hände ein Fest nicht allein für die Bernburger. Sondern sie laden alle ein, Gäste in einer historischen wie modernen Salzlandmetropole zwischen Schloss, Saale und Wirtschaftsmeile zu sein. Die Organisatoren setzen dabei auf Nachhaltigkeit mit regionalem Flair. Ein gelungenes Beispiel: das Kirchendorf. Das zeigt sich rund um die Schlosskirche weltoffen und ökumenisch.
Die drei leitenden Geistlichen des Landes gestalten zum Feststart einen Open-Air-Gottesdienst, den es so in Bernburg wohl noch nie gab. Dazu kommen die vielen Ehrenamtlichen, die den Besuchern zeigen: Bernburg gilt als Wiege des Landes – und Kirche ist in dieser Stadt nicht angestaubt, sondern mittendrin. Als Kita-Träger oder Treffpunkt, ob unterm Kirchendach oder in der Jurte, bei Pfadfinderfeuer und Gospel-Hits.
Frohe Botschaften werden aus dem Kirchendorf gesendet. Gottes Segen, an dem bekanntlich alles gelegen ist, möge Veranstalter und Gäste des Landesfestes begleiten.
Autor:Uwe Kraus |
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