Freitag vor 1
Unsere Seite 1: Es wird an der Uhr gedreht
- hochgeladen von Claudia Crodel
Das letzte Märzwochenende hat es seit vielen Jahren in sich. Während wir noch schlafen und träumen, beginnt die Sommerzeit, die Uhren werden von 2 Uhr auf 3 Uhr umgestellt. Man muss also am Sonntag zeitiger aufstehen, wenn man noch frühstücken will vor dem Gottesdienst. Die meisten Uhren stellen sich heute automatisch um, nicht nur die in der Wohnung zu Hause, auch die meisten Kirchturmuhren tun das per Funksignal. Aber in einigen Kirchengemeinden muss ein Verantwortlicher noch immer hoch auf den Kirchturm steigen, das Pendel anhalten und im wahrsten Sinne des Wortes an der Uhr drehen.
Jedes Mal, wenn die Zeit umgestellt wird, gibt kontroverse Diskussionen und Gejammer darum und den gestörten Biorhythmus. Dabei ist der Mensch ja von seiner Anlage eigentlich tagaktiv. Ende März wird für viele die eine Stunde trotzdem zum Problem. Dabei könnte man den Mini-Jetlag beziehungsweise Zeitzonenkater umgehen, wenn man bei der Umstellung seiner inneren Uhr häppchenweise vorgeht, das Procedere über mehrere Wochen streckt (am besten vor dem Umstellungstermin) und beispielsweise dann jeweils zehn Minuten eher aufsteht.
Auf alle Fälle habe ich einen Tipp: Anstatt zu lamentieren, freuen wir uns doch lieber auf lange, helle Abende, die bald vielleicht auch wärmer werden. Dann können wir draußen auf dem Balkon oder der Terrasse gemütlich bei einem Getränk mit anderen zusammensitzen oder die Kirchenzeitung lesen, bevor die Mücken angeschwirrt kommen. Unsere Kirchenzeitung hält auch in dieser Woche wieder viele interessante Themen bereit.
Unserer Themen
Ein Abschied und zwei Umzüge
Autor:Claudia Crodel |
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