Kongress in Erfurt
Kirchen diskutieren Personalentwicklung
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Sinkende Mitgliederzahlen und geringere Ressourcen begrenzen die personellen Spielräume in den kirchlichen Verwaltungen. Ein Kongress in Erfurt lotet Möglichkeiten aus, dennoch handlungsfähig zu bleiben.
Erfurt (epd). Leitende Vertreter mehrerer Landeskirchen sehen in transparenter Kommunikation und gezielter Führungskräfteentwicklung zentrale Faktoren für eine zukunftsfähige Personalentwicklung. Diese Ansätze seien deutschlandweit entscheidend, um Personalentwicklung auch unter veränderten Rahmenbedingungen wirksam gestalten zu können, erklärte ein Sprecher der Servicestelle „Wirkstatt evangelisch“ in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Im Augustinerkloster haben kirchliche Personalverantwortliche seit Montag im Rahmen eines dreitägigen Kongresses die Herausforderungen schrumpfender kirchlicher Strukturen diskutiert.
In dem Austausch wurde deutlich, dass die Landeskirchen vor vergleichbaren Herausforderungen stehen. Sinkende Mitgliederzahlen und geringere Ressourcen begrenzten die personellen Spielräume in den Verwaltungen. Gleichzeitig verfolgten die einzelnen Kirchen unterschiedliche Strategien zwischen Konsolidierung, Anpassung und Neuausrichtung. Debattiert wurden auch Möglichkeiten zur Vereinheitlichung der bislang unterschiedlichen Berufsbilder für Pfarrpersonen, Gemeindepädagogen oder in der Diakonie.
Jutta Rump von der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft in Ludwigshafen betonte, Kirchen bräuchten in einer Welt des Wandels Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Die demografische und wirtschaftliche Entwicklung sowie Digitalisierung und künstliche Intelligenz holten auch Kirchen ein. Entscheidend sei, die einzelnen Veränderungen als Organisation und als einzelner Mitarbeitender dauerhaft zu bewältigen.
Autor:Online-Redaktion |

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