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Vaterunser

Beiträge zum Thema Vaterunser

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Uns vom Bösen zu erlösen, ist die Bitte um das Eingreifen Gottes. Doch auch wir tragen dazu bei, wie viel Raum das Böse bekommt. | Foto: nuttawutnuy/stock.adobe.com
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Serie zum Vaterunser (8)
Die siebte Bitte – Erlöse uns von dem Bösen

In der aktuellen Zeit mit ihren Krisen und Kriegen, gesellschaftlichen Spaltungen und Verwerfungen stellt sich die Frage, welchen Raum das Böse in der Welt hat. Daher bekommt die letzte Bitte im Vaterunser eine besondere Bedeutung. Von Nina-Maria Mixtacki „But if you wanna party with somebody who might know about the devil on his shoulder under his halo …“ singt Taylor Swift in ihrem neuesten Song „Patient Zero“. Es geht um einen charismatischen Mann, der seine Frau(en) betrügt und sie später...

  • 26.10.26
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Foto:  epd-bild/Heike Lyding/G+H
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Serie zum Vaterunser (7): Die sechste Bitte
Vom Widerstehen und Nachgeben

Tagtäglich werden Menschen mit den kleinen und großen Versuchungen konfrontiert und wägen ab, ob sie diesen nachgeben. Doch werden wir auch von Gott in Versuchung geführt? Von Christoph Ernst Der irische Autor Oscar Wilde schreibt in seinem Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“ aus dem Jahr 1890: „Der einzige Weg, eine Versuchung loszuwerden, ist, ihr nachzugeben.“ Wilde ist bekannt für seine schneidenden Aphorismen, mit denen er der Gesellschaft seiner Zeit einen blankgeputzten Spiegel vorhält....

  • 19.10.26
  • 1
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Anderen ihr Fehlverhalten zu vergeben und auch zur eigenen Schuld zu stehen, wirkt entlastend für den Seelenfrieden. | Foto: hakase420 – stock.adobe.com
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Serie zum Vaterunser (6)
Zur eigenen Verantwortung stehen

Die fünfte Bitte – Und vergib uns unsere Schuld Das Bekennen von Schuld und das Vergeben gehören zusammen, doch ist beides oftmals schwierig. Eine Annäherung. Von Peter Zimmerling Nach Meinung des früheren Gießener Philosophen Odo Marquard (1928–2015) befindet sich der Mensch heute in einer prekären Lage. Er muss mit seiner Schuld allein fertigwerden. Weil er die Entlastung durch die göttliche Vergebung nicht mehr kennt, ist er verantwortlich für alles, was im persönlichen und...

  • 15.10.26
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Mehl, Wasser, Salz und Hefe bzw. Sauerteig sind die Grundzutaten für ein gutes Brot – doch das Brot aus Gottes Hand meint viel mehr.  | Foto: Foto: XAVIER – stock.adobe.com
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Serie zum Vaterunser (5)
Warum Martin Luther hier irrt

Was brauchen wir, um wirklich satt zu sein? Hinter der Bitte um das tägliche Brot verbirgt sich mehr als die Stulle, die wir mit Butter, Käse und Wurst belegen. Von Gregor Heidbrink Mit dem kleinen Katechismus führt uns Doktor Luther auf den Holzweg. Für ihn ist das Vaterunser eine geistliche Übung. Wir sollen Haltung annehmen und zwar eine dankbare. Und was heißt nun tägliches Brot? Antwort: „Alles, was not tut für Leib und Leben, wie Essen, Trinken, Kleider, Schuh, Haus, Hof, Acker, Vieh,...

  • 07.10.26
Aktuelles

Freitag vor 1
Ein Geschenk Gottes?

Das Erntedankfest, das traditionelle Fest, um Gott für die eingebrachte Ernte und die Gaben der Natur zu danken, wird in den Kirchengemeinden meist am ersten Oktoberwochenende gefeiert. In diesem Jahr und auch im nächsten Jahr fällt es auf das Wochenende, an dem auch die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit begangen werden. Aber kann man das überhaupt inhaltlich zusammenbringen? Eine bundesweite Umfrage der mitteldeutschen Kirchenzeitungen macht es deutlich: Das Erfurter...

  • 02.10.26
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"Dein Wille geschehe", die Bitte klingt für viele nach Ergebung ins Schicksal. Doch genau das Gegenteil ist damit gemeint.  | Foto:  Rawpxel.com – stock.adobe.com
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Serie zum Vaterunser (4)
Dein Wille geschehe

Unser Wille prägt und treibt uns an – im Beruf, in Beziehungen, in der Lebensgestaltung. Sich dem Willen eines anderen oder dem Willen Gottes unterzuordnen, scheint oft schwierig oder inakzeptabel. Doch was, wenn wir an Grenzen stoßen? Von Philip Kampe Auf dem Friedhof. Der Sarg wird hinabgelassen. Eine junge Mutter, viel zu früh an Krebs gestorben. Die Gemeinde betet: „Dein Wille geschehe.“ Und es erscheint so grausam, diesen Tod auch noch als Gottes Willen akzeptieren zu sollen. Aber hat es...

  • 30.09.26
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Der Regenbogen gilt als Zeichen des Bundes Gottes mit den Menschen – ein Bund, der sich in seinem Reich vollenden wird. | Foto: Foto: sborisov – stock.adobe.com
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Serie zum Vaterunser (3):
Die zweite Bitte – Dein Reich komme

Wie können wir uns etwas vorstellen, das nicht von dieser Welt ist? Im Vaterunser beten wir darum, dass Gottes Reich in unserer Welt sichtbar wird. Eine Annäherung. Von Angelika Hundertmark Gelegentlich blitzt es auf, das Gefühl von vollkommenem Frieden. Da habe ich den Eindruck: „Jetzt stimmt gerade alles! Ich bin mit der Welt, mit Gott, mit mir im Reinen – jedenfalls in diesem einen Augenblick.“ Da bekomme ich eine Ahnung, was es heißen kann, „Dein Reich, Gott, komme!“ Ich verbinde „Gottes...

  • 22.09.26
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Das Tetragram JHWH steht in der hebräischen Bibel für den Namen Gottes. Er ziert zum Beispiel Kanzeln oder Altäre. | Foto: Hadrien – stock.adobe.com
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Serie zum Vaterunser (2):
Die erste Bitte – Geheiligt werde dein Name

Dem einen ist es das Auto, dem anderen der Garten, dem dritten der "Tatort" am Sonntagabend. Die Vielfalt dessen, was uns heilig scheint, kennt kaum Grenzen. Doch das Vaterunser gibt eine Orientierung, was zu heiligen ist und verweist auf das Alte Testament. Von Karsten Müller Im dritten Gebot der Thora schützt Gott seinen Namen: "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht." Wie auch beim...

  • 15.09.26
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Kennt doch jedes Kind? Jesus selbst sagt, wie wir beten sollen, denn unser Vater weiß, was wir bedürfen, bevor wir bitten. (Matthäus 6,12) | Foto: lagom – stock.adobe.com
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Neue Serie zum Vaterunser (1):
Die Anrede – Unser Vater im Himmel

Es ist das bekannteste Gebet der Christenheit und wird in der Bergpredigt Jesu (Matthäus 6,9-13) übermittelt: Das Vaterunser besteht aus der Anrede Gottes, sieben Bitten und dem Lobpreis. Beginnend mit dieser Ausgabe werden sich elf Folgen einer Serie mit dem Herrengebet beschäftigen. Von Ricklef Münnich Im Neuen Testament steht das Vaterunser zweimal. Matthäus stellt es in die Bergpredigt, in die Belehrung über das rechte Beten; Lukas lässt es Jesus auf die Bitte eines Jüngers hin sprechen:...

  • 09.09.26
Glaube und Alltag
Wir beten in der Regel mit gefalteten Händen. Das hat den Ursprung im Treueeid beim Lehensystem des Mittelalters. Der Leibeigene legte zum Zeichen der Treue die gefalteten Hände in die Hände des Lehnsherren („er hat mich in der Hand“, „ich habe mich in seine Hände begeben“).  | Foto: epd-bild/Jens Schulze
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Glaubensserie (6): Das Vaterunser
Wie Vergebung gelingen kann

Jeder zweite Deutsche kennt es auswendig. Das Gebet des Herrn begleitet uns von Kindesbeinen an bis zum Tod. Kirchenvater Tertullian (3. Jh.) hat es als Evangelium in Kurzform bezeichnet. Nach Luther besteht es aus „Anrede, sieben Bitten und dem Schluss“. Im folgenden Text geht es um die fünfte Bitte, die Vergebung. Von Willi Wild Was ist Vergebung? Es ist ungeheuer erleichternd, von einer schweren Last befreit zu werden. Eine klassische Möglichkeit dafür bietet die Beichte. Sie enthält das...

  • 26.05.25
Blickpunkt

Zur Glaubensserie (6)
Reden mit Gott – Das Vaterunser

Vater unser: Jesus betete in Gethsemane, und er betete am Kreuz. Das Vaterunser als Gebet der Bergpredigt ist das bekannteste Gebet der Christenheit. Es zeigt ein besonders inniges Verhältnis zu Gott. Neue Erkenntnisse zu einem alten Gebet. Von Werner Küstenmacher Ich war 25 Jahre lang Teil eines aufregenden Projekts – des meistbesuchten Gottesdienstes in Deutschland, jeden Sonntag rund eine Million Besucher. Er besteht aus Predigt, Musik, Segen und Vaterunser: die Sendung »Evangelische...

  • 20.05.25

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