Diakonissenhaus Bethanien 140 Jahre
Stiftungen in der Kleinstadt

Für Michael Lange sind bürgerliche und kirchliche Stiftungen wie Bäume: »Sie sind fest verwurzelt durch Geschichte und den Nutzen, den die Welt daraus zieht. Sie müssen gehegt werden, damit das so bleibt«, sagte der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Diakonissenhaus Bethanien zum 140. Geburtstag der Stiftung in Oschersleben. Gegründet wurde sie im November 1878. »Es war eine sozial höchst prekäre Zeit, die gern mit dem Wort Gründerzeit verklärt wird«, sagte Matthias Porzelle, Superintendent des Kirchenkreises Egeln. Zwölf Jahre zuvor hatte sich in Oschersleben aus gleichen Gründen die Matthias-Claudius-Haus-Stiftung gegründet. Damit kann die Kleinstadt in der Börde bis heute auf die deutliche Präsenz zweier altehrwürdiger Stiftungen stolz sein.
Die Stiftung Diakonissenhaus Bethanien hatte ihre Anfänge unter anderem in einem Säuglingsheim und in der Versorgung älterer Menschen. Alsbald wurde der Fokus gänzlich auf die Altenhilfe gelegt.
Zum 140. Gründungstag wird die Jubilarin zur Schenkenden: Aus dem Stiftungsvermögen wird ein neues Foyer für das Altenpflegeheim finanziert. Die Stiftung Diakonissenhaus Bethanien ist heute Förderstiftung und nicht selbst Trägerin sozialer Einrichtungen oder Projekte. Das Seniorenheim gehört seit 2005 zu den Johannitern.
(G+H)

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