Aus aller Welt
Niger: Kritik an hoher Geburtenrate

Niamey (epd) – Nigers Präsident Mahamadou Issoufou hat die hohe Geburtenrate in seinem Land als unislamisch kritisiert. Der Koran fordere von Eltern Verantwortung, dazu gehöre, dass Mädchen bis zu ihrer Volljährigkeit die Schule besuchen dürften und nicht mit 12 oder 13 Jahren schwanger würden. Der Sahelstaat ist eines der ärmsten Länder der Welt. Nach Angaben der Weltbank hat jede Frau im Durchschnitt mehr als sieben Kinder. Die Bevölkerung werde sich in den nächsten 17 Jahren verdoppeln, wenn die Geburtenrate bei den derzeit 4 Prozent pro Jahr bleibe. Issoufou äußerte die Befürchtung, dass dann zahlreiche Nigrer auswandern würden, auch weil das Land stark von den Folgen der Klimakrise getroffen werde.

Autor:

Mirjam Petermann aus Eisenach-Gerstungen

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