Weihnachtsmärkte keine Festungen

Berlin (epd) – Knapp ein Jahr nach dem Terroranschlag mit zwölf Toten ist der traditionelle Weihnachtsmarkt an der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mit einem Friedensgottesdienst wieder eröffnet worden. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sprach bei der offiziellen Eröffnung am Montagabend von einem wichtigen Signal, dass von dem Markt ausgehe. Die Berliner und ihre Gäste hätten trotz des Schocks und ihrer Betroffenheit einen »mutigen Trotz« entwickelt.
Der Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, Albert Ritter, hat zum Beginn der Weihnachtsmarktsaison vor überhöhter Sicherheit gewarnt. »Wir müssen mit Augenmaß an die Sicherungsmaßnahmen herangehen«, sagte Ritter im RBB-Inforadio. »Wenn wir aus diesen Veranstaltungen Festungen machen, dann ist der Charakter zerstört.« Kirmes und Weihnachtsmärkte seien immer auch Stätten der Integration.

Autor:

Adrienne Uebbing aus Weimar

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