SED-Unrecht

Beiträge zum Thema SED-Unrecht

Aktuelles
Foto: TSK/U. Koch

Novellierung der Rehabilitierungsgesetze
"Gauck-Behörde" wichtigstes Symbol der Aufarbeitung

Weimar (G+H) - Den Beschluss des Bundestages, die Stasi-Akten bis Mitte 2021 in das Bundesarchiv zu überführen, hat die frühere Thüringer Beauftragte für die Stasi-Unterlagen, Hildigund Neubert, gegenüber "Glaube+Heimat" kritisiert. Sie bedauerte die Schließung der "Gauck-Behörde": "Sie war das wichtigste Symbol der Aufarbeitung und eine zuverlässige Quelle für die Aufdeckung vieler SED-Verbrechen." Das Thema werde damit in die Historizität abgedrängt. Im Zusammenhang mit der Novellierung der...

  • Weimar
  • 07.11.19
  • 142× gelesen
Glaube und Alltag

DDR-Unrecht Aufarbeiten
Die in der DDR verfolgten Schülern nicht vergessen

In den nächsten Wochen werden im Bundestag die Gesetze zur Rehabilitierung der Opfer der SED-Diktatur novelliert. Das Bundeskabinett hat dazu eine Gesetzesvorlage vorgelegt. Entgegen der Forderungen der ostdeutschen Länder und des Bundesrates wurden dabei die sogenannten "verfolgten Schülern" nicht berücksichtigt. Im Einigungsvertrag wurde jedoch beschlossen, dass aus der rechtliche Feststellung des Unrechts ("Rehabilitierung") ein Anspruch auf Ausgleichsleistungen resultiert. Dies ist...

  • Sprengel Erfurt
  • 28.05.19
  • 591× gelesen
  • 11
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Kirche vor Ort
»Sag mir, wo du stehst«: Der Comicraum in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt erzählt Lebens-geschichten interaktiv.
 | Foto: Claus Bach/Stiftung Ettersberg

SED-Vergangenheit: Neuer Landesbeauftragter für die Aufarbeitung gewählt
Kein Ein-Generationen-Projekt

Peter Wurschi ist Thüringens neuer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Der Landtag wählte den promovierten Sozialwissenschaftler Ende September in geheimer Abstimmung mit deutlicher Mehrheit. Auf den Kandidaten des rot-rot-grünen Regierungslagers entfielen 54 Ja-Stimmen bei 24 Nein-Stimmen und vier Enthaltungen. Wurschi ist bislang als leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Stiftung Ettersberg tätig. Der 44-Jährige übernimmt am 21. November das Amt von Christian...

  • Erfurt
  • 19.10.18
  • 64× gelesen
Kirche vor Ort

SED-Unrecht und der Alltag von Christen in der DDR

Dialog: Thüringer Landesregierung lässt Betroffene zu Wort kommen – Aufarbeitung soll Legislatur überdauern Von Sabine Kuschel Sie wäre gern Ärztin geworden, wegen ihres christlichen Glaubens jedoch sei ihr in der DDR das Medizinstudium verwehrt geblieben. Regine Hoster wählte einen mittleren medizinischen Beruf. Sie gehört zu den in der DDR verfolgten Schülern und wünsche sich eine finanzielle Ausgleichszahlung für die Nachteile. Wäre sie Ärztin geworden, hätte sie mehr verdient und ihre Rente...

  • Weimar
  • 21.07.17
  • 82× gelesen
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