Kirchensprengung

Beiträge zum Thema Kirchensprengung

Blickpunkt
Dokumentiert im Buch als eine der mit West-Geld erbauten Kirchen in der DDR: das Lutherhaus in Jena, eingeweiht am 18. Dezember 1977 | Foto: Drahnier, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=112566239
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Kirchen-Verlust und Sonderbauprogramm
Buch über DDR-Kirchengeschichte

Von Ralf Julke Wer sich mit der Kirchengeschichte des Ostens beschäftigt wie Holger Zürch, der stößt auch auf all die Fälle, in denen die Kirchenpolitik der SED mit der Realität kollidierte. Auf vielerlei Weise. Denn so recht wollte der Versuch, den Menschen ihren Glauben auszutreiben, nicht glücken, auch wenn die Kirchengemeinden schrumpften. Und während die Funktionäre gerade in der Nachkriegszeit jede Gelegenheit nutzten, unliebsame Kirchengebäude sprengen zu lassen, ist gerade die Spätphase...

Blickpunkt

DDR-Kirchenverluste # 4
Die Kollegienkirche Jena

In der DDR wurden bis 1988 rund 60 Kirchen auf staatlichen Druck gesprengt. Die wohl bekannteste von ihnen war die Paulinerkirche Leipzig – auch Universitätskirche St. Pauli genannt – im Jahr 1968. Die Serie ruft verlorengegangene Sakralbauten in Mitteldeutschland und darüber hinaus in Erinnerung. Die Kollegienkirche zu Jena war die Universitätskirche der Universität Jena. Bis zur Reformation war sie Klosterkirche des Jenaer Dominikanerklosters, ihr Patrozinium war St. Paulus. Die...

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