Völkermord

Beiträge zum Thema Völkermord

Eine Welt

Olympische Spiele
Proteste gegen Teilnahme Israels

Rund um die Eröffnung der 25. Olympischen Winterspiele in Norditalien gibt es Proteste gegen die Teilnahme israelischer Sportler. Nach einer kleineren Demonstration am Donnerstagabend ist für Samstagnachmittag ein weiterer Protest angekündigt. Mailand (epd). Gegen die Teilnahme israelischer Sportlerinnen und Sportler an den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo regt sich Protest. Rund 100 Studenten hätten am Donnerstagabend in Mailand gegen die Teilnahme Israels...

  • 06.02.26
Feuilleton

Johannes Lepsius
Chronist des Völkermordes an den Armeniern

Hunderttausende Armenier fielen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts Massakern im Osmanischen Reich zum Opfer. Der Theologe Johannes Lepsius hat den bis heute als Aghet bekannten Völkermord dokumentiert. Vor 100 Jahren ist er gestorben. Von Yvonne Jennerjahn Orientexperte, Humanist, «Schutzengel der Armenier»: Der evangelische Theologe Johannes Lepsius ist durch seinen Einsatz für die verfolgte christliche Minderheit im Osmanischen Reich weit über seinen Wirkungskreis in Deutschland und...

  • 02.02.26
Eine Welt

"Völkermord"-Debatte
Diskussionen um Israels Gaza-Politik

Jerusalem (epd/red). Hat Israel einen Genozid im Gaza-Streifen verübt? Vor allem in Deutschland wird darüber heftig diskutiert. Mit der Verwendung des "Völkermord"-Begriffs für Israels Vorgehen im Gaza-Streifen hat der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land, Sani Ibrahim Azar, zum Teil Empörung ausgelöst. So hatte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer, daraufhin den Gottesdienst verlassen, in dem Azar predigte.  Bischof...

  • 24.11.25
  • 1
Eine Welt

Kontroverse um Völkermord-Äußerung
Bischof Azar: Keine «politische Provokation»

Weil er in einem Gottesdienst in Jerusalem von «Völkermord» an den Palästinensern sprach, hat der palästinensische Bischof Sani Ibrahim Azar für Empörung gesorgt. Er bedaure sehr, dass seine Worte Irritation ausgelöst hätten, sagte der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land im Gespräch mit Christine Süß-Demuth. Mit seiner Predigt am Reformationstag habe er nicht spalten oder polarisieren wollen. Bischof Azar, bei einem internationalen Gottesdienst in...

  • 07.11.25
Eine Welt

Kritik an Bischof Azar
EKD: «Völkermord-Begriff trägt zur Spaltung bei»

Der palästinensische Bischof Azar hat in einem Gottesdienst in Jerusalem für einen Eklat gesorgt. In Anwesenheit einer Delegation aus NRW sprach er mit Blick auf den Krieg in Nahost von «Völkermord». Eine Reaktion gab es auch von der EKD. Von Esther Soth Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land, Sani Ibrahim Azar, hat mit seiner Predigt in einem internationalen Gottesdienst zum Reformationsfest in Jerusalem Empörung ausgelöst, da darin von «Völkermord»...

  • 03.11.25
Aktuelles

Deutsch-Israelische Gesellschaft
Kritik an Radioanadacht

Ein geistlicher Impuls des Pressechefs der EKM, Kirchenrat Ralf-Uwe Beck, in der MDR-Hörfunksendung "Augenblick mal" (vom 16. Juni) löst breite Kritik aus. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Thüringen und der Förderverein für Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen wenden sich nun in einem Offenen Brief an Friedrich Kramer. Darin kritisieren sie die Darstellung in der Morgenandacht und fordern den EKM-Landesbischof auf, sich von den Aussagen des Kirchenrats Beck zu distanzieren. Wir...

  • 27.06.25
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AktuellesPremium

Nahost-Konflikt
Jüdische Landesgemeinde fühlt sich im Stich gelassen

Der Nahost-Konflikt belastet zunehmend das Verhältnis zwischen der Jüdischen Landesgemeinde und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Die Debatte kreist um Schuldfragen, Völkermord - und Unverständnis auf beiden Seiten. Von Matthias Thüsing  Der Unmut bei Reinhard Schramm hat sich lange angestaut. Am Rande einer Pressekonferenz am Mittwoch brach es dann aus dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen heraus. Das Leid der Bevölkerung in Israel, Gaza und Teheran in diesem...

  • 19.06.25
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Eine Welt

Jahrestag: Genozids an den Jesiden
"Schmerz groß in der Gemeinschaft"

Vor zehn Jahren ermordeten und vertrieben IS-Kämpfer Tausende Jesiden aus ihrer Heimat im Nordirak. Am Wochenende gedachten Vertreter der Gemeinschaft und der Zivilgesellschaft des Völkermords. Eine Rückkehr in die Heimat ist bis heute nicht möglich. Frankfurt a.M. (epd). Zum zehnten Jahrestag des Genozids an den Jesiden haben die Vereinten Nationen und die Europäische Union zur internationalen Zusammenarbeit aufgerufen, um die Situation der Jesiden zu verbessern. Die Verantwortlichen für...

  • 05.08.24
AktuellesPremium

Sinti und Roma
Anteil an Verfolgungsgeschichte

Traurige Geigenmusik erklang am Sonntagabend im Berliner Dom. In der wichtigsten Kirche der Bundeshauptstadt feierten die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und der Zentralrat der Sinti und Roma einen Gedenkgottesdienst zur Erinnerung an den Völkermord des NS-Regimes. Anschließend stellte die Berliner Bevollmächtigte der EKD, Prälatin Anne Gidion, eine Erklärung des Rates der EKD zur künftigen Zusammenarbeit mit dem Zentralrat vor. Von Benjamin Lassiwe Für den deutschen Protestantismus...

  • 02.02.23
Aktuelles
2 Bilder

Kommentiert
Wo war der Rat der EKD?

In einem feierlichen Gottesdienst bat die EKD um Verzeihung für die Mitschuld der Kirchen am Völkermord an den Sinti und Roma. Und sie bot den Angehörigen der Minderheit für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit an . Von Benjamin Lassiwe Das war ein wichtiges Zeichen – aber eins, das viel zu spät kam. Denn ist es nicht die Evangelische Kirche, die ansonsten stolz darauf ist, die Interessen von Minderheiten und Randgruppen im Blick zu haben? Und sind es nicht die Sinti und Roma, die bis heute an...

  • 02.02.23
Eine WeltPremium
Eine Papua-Familie vor ihrem Haus im Dorf Poiwai. Die Zentralregierung in Jakarta (Indonesien) annektierte 1963 die ehemalige holländische Kolonie gegen den Willen der einheimischen Bevölkerung. Seither beutet Indonesien den Rohstoffreichtum Papuas ohne Rücksicht auf die meist bäuerliche Bevölkerung aus und unterdrückt deren Freiheits-willen mit brutaler Gewalt.  | Foto: epd-bild/Alexander Lang
2 Bilder

Völkermord im Verborgenen

50 Jahre nach der Annexion West Papuas durch Indonesien flammen dort erneut Proteste gegen die Besatzer auf. Von Bodo Bost In diesem Jahr jährt sich zum 50. Mal der Jahrestag der Annexion West Papuas durch Indonesien. Zig-tausende Menschen demonstrierten und demonstrieren deshalb auf der Halbinsel für ihre Selbstbestimmung. Indonesiens Regierung schlägt diese Proteste, wie andere in den letzten Jahren, gewaltsam nieder, sie hat das Internet blockiert und westliche Ausländer ausgewiesen, um zu...

  • 19.10.19
Eine Welt

Aus aller Welt
Rohingya vonVölkermord bedroht

Genf (epd) – Die in Myanmar verbleibenden Rohingya seien laut einem UN-Expertenteam der systematischen Verfolgung durch die Sicherheitskräfte ausgesetzt und weiter von einem Völkermord bedroht. Bereits bei ihrer Vertreibung ab August 2017 hätten die Streitkräfte in Myanmar Verbrechen verübt, die als Völkermord eingestuft werden könnten. Die internationale Gemeinschaft wurde aufgerufen, Wege zu finden, um die Verantwortlichen zur Rechen-schaft zu ziehen. Zudem sollte sich der Staat Myanmar vor...

  • 23.09.19
Blickpunkt

Antisemitismus in der DDR und die Folgen des Feindbildes Israel
»Verzwergung« des Völkermords

Mit dem Antisemitismus in der DDR hat es eine eigene Bewandtnis. Im vorliegenden Buch wird diese theoretisch und exemplarisch zu erfassen versucht. Dessen Grundthese ist: Antisemitismus »als offene Diskriminierung, gar als brachiale Gewalt und Verfolgung« gab es in der DDR nicht. Israel aber galt als Feindstaat, der Antizionismus war Teil der Staatsdoktrin und die antizionistische Propaganda war voller antisemitischer Stereotype. Fast abenteuerlich zu lesen sind zwei Beiträge zum Israelbild in...

  • 24.01.19
  • 2

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