Jesiden

Beiträge zum Thema Jesiden

Blickpunkt

Thüringen
Jesiden befürchten Wende in der Asylpolitik

Erfurt (epd). Die jesidische Gemeinde in Thüringen ist in Sorge vor einer möglichen Wende der deutschen Asylpolitik gegenüber der Religionsgemeinschaft. Die Abschiebung einer jesidischen Familie aus Brandenburg, obwohl sie mit dem Nordirak aus einer unsicheren und instabilen Region stammt, sei ein Warnsignal, sagte der Vorsitzende der Jesidischen Gemeinschaft Thüringen, Murad Murad. Wenn dies kein Einzelfall bleibe, sondern Teil einer politischen oder verwaltungstechnischen Kursänderung sei,...

  • 27.08.25
Eine Welt

EKD-Auslandsbischöfin
Verantwortung für Jesiden angemahnt

Abschiebestopp für Jesiden = Hannover (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat an das leidvolle Schicksal der Jesiden erinnert. Zum Internationalen Gedenktag für die Opfer von Gewalttaten aus Gründen der Religion oder des Glaubens am Donnerstag forderte EKD-Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber einen bundesweiten Abschiebestopp für Jesiden. Zudem müsse eine dauerhafte Bleiberechtsregelung gefunden werden. Die EKD hob am Mittwoch hervor, dass die Vereinten Nationen die Verbrechen an...

  • 21.08.24
Eine Welt

Jahrestag: Genozids an den Jesiden
"Schmerz groß in der Gemeinschaft"

Vor zehn Jahren ermordeten und vertrieben IS-Kämpfer Tausende Jesiden aus ihrer Heimat im Nordirak. Am Wochenende gedachten Vertreter der Gemeinschaft und der Zivilgesellschaft des Völkermords. Eine Rückkehr in die Heimat ist bis heute nicht möglich. Frankfurt a.M. (epd). Zum zehnten Jahrestag des Genozids an den Jesiden haben die Vereinten Nationen und die Europäische Union zur internationalen Zusammenarbeit aufgerufen, um die Situation der Jesiden zu verbessern. Die Verantwortlichen für...

  • 05.08.24
Eine Welt

Aus aller Welt
Irak: Kein würdevolles Leben für Jesiden

Berlin (epd) – Der Zentralrat der Jesiden in Deutschland sieht die Pläne von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller kritisch, die freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen in den Irak zu fördern. Die Sindschar-Region, das Stammland der Jesiden, ist laut dem Zentralratsvorsitzenden Irfan Ortac nach wie vor eine »Spielwiese für Kriegstreiber«. Beim Wiederaufbau hingegen, sei gar nichts passiert: Es gebe keine Schulen, keine Kliniken, keine Straßen mehr und kein fließend Wasser. Ein Leben in Würde sei...

  • 03.05.18

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