Blickpunkt
DDR-Telefonseelsorge
Gründer erhält Ökumenepreis
"Holen Sie uns bitte zwei Kannen Kaffee und Kuchen für den ganzen Nachmittag - wir haben etwas zu besprechen." Uwe Müller sitzt 1982 im Büro seines Chefs, dem Leiter der evangelischen Diakonie, die in der DDR "Innere Mission und Hilfswerk" hieß. Kurz bevor der Chef die Sekretärin um Gebäck bittet, hat Müller ihm einen Vorschlag gemacht: die erste Telefonseelsorge in der DDR zu gründen. Von Nikolas Ender Vor mehr als 37 Jahren gelang ihm nach viel Überzeugungsarbeit die Gründung. Im November...