Kinder an Politik beteiligen

Köln/Berlin (epd) – Das Deutsche Kinderhilfswerk und Unicef fordern von der Politik mehr Beteiligung der Kinder an politischen Entscheidungen. Städte und Gemeinden müssten Strukturen und Einrichtungen entwickeln, die sicherstellen, dass die Kinderinteressen mehr Gewicht bekommen, sagte der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerks, Holger Hofmann. »Kinder und Jugendliche brauchen beispielsweise einen Platz am Verhandlungstisch, wenn es um die Planung von Spielplätzen oder von Jugendeinrichtungen geht.« Die kommunale Politik müsse »echte Mitbestimmung und Entfaltung« ermöglichen.
Es gehe um einen festen Platz in der Gesellschaft, sagte der Geschäftsführer von Unicef Deutschland, Christian Schneider. »Nur eine Gesellschaft, in der Kinder und Jugendliche ernst genommen werden und mitgestalten können, wird wirklich kinderfreundlich und damit zukunftsfähig.«
Die Hilfswerke stellten in Berlin gemeinsam das Motto des diesjährigen Weltkindertags (20. September) vor: »Kinder brauchen Freiräume«. Zu den Freiräumen zählen den Hilfswerken zufolge auch solche in Schule und Familie.

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Online-Redaktion aus Weimar

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