EKM-Regionalbischöfe sind begehrt
Eine geht, einer bleibt

Die Regionalbischöfin des Sprengels Meiningen-Suhl, Pröpstin Kristina Kühnbaum-Schmidt, ist neue Landesbischöfin der evangelischen Nordkirche. Die 54-Jährige erhielt bereits im ersten Wahlgang die erforderlichen Stimmen der Landessynode. Kühnbaum-Schmidt wird ihr neues Amt am 1. April 2019 antreten. Sie wird am 10. Juni, Pfingstmontag, im Schweriner Dom in ihr Amt eingeführt. Nach der Abstimmung im Kirchenparlament sagte die Theologin, sie sei dankbar für das große Vertrauen und freue sich auf Schwerin. Schwerin ist Sitz der Landesbischöfin. Aufgabe der nächsten Monate werde sein, ihren Bischofsbezirk in Thüringen »gut und geordnet« zu hinterlassen. Ihren Dienst in der Nordkirche werde sie damit beginnen, erst einmal zuzuhören.
Der Regionalbischof des Sprengels Halle-Wittenberg, Propst Johann Schneider, unterlag im dritten Wahlgang bei der Bischofswahl in Oldenburg Oberkirchenrat Thomas Adomeit. Schneider bezeichnete seine Entscheidung, die Anfrage der Präsidentin der Oldenburger Synode positiv zu beantworten und für die Wahl des Bischofs zu kandidieren, als eine positive Erfahrung. Enttäuscht zeigte sich der Theologe über die seiner Meinung nach »ungleichen Bedingungen« für die beiden Kandidaten.
Nach dem Bekanntwerden seiner Kandidatur im August habe er viele Rückmeldungen aus der EKM bekommen, die einen möglichen Wechsel bedauerten. Umso erfreuter seien diese Menschen, dass er nicht gewählt wurde, so Schneider gegenüber der Kirchen-zeitung. »Das erleichtert mir das Hierbleiben, stärkt meine innere Haltung und gibt
mir Mut, meinen Dienst mit neuem Elan fortzusetzen.« Er habe viele Ideen, die er gerne mit Menschen guten Willens in der EKM teilen und umsetzen möchte. (G+H/epd)

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Online-Redaktion aus Weimar

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