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Trojanisches Pferd
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Von Christian Dietrich
Meine Kirche bildet "Friedensreiter" aus. Mit Blick auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die EKM ein Programm aufgelegt, das Menschen stärken soll, zwischen verfeindeten politischen Lagern zu vermitteln. Die kirchlichen „Friedensreiter“ gehören, so verstehe ich das, keinem politischen Spektrum an.
Nun hat die EKM dazu auf Facebook eine Werbekampagne gestartet u. a. mit den Linke-Politikern Kerstin Eisenreich und Gregor Gysi (Seite 9). Wenn Vertreter der Linken zum Gesicht dieser kirchlichen Initiative avancieren, dann liegt das Bild vom Trojanischen Pferd nahe. Gysi steht für die Politik seiner Partei, die Kirchenkampf, Sowjethörigkeit und Diktatur mitzuverantworten hatte.
In ihrer ideologischen Tradition bekämpfte seine Partei den Rechtsstaat als Handlanger politischer Feinde. Ein erfolgreiches Politikmodell, das nun unter anderem Namen Wähler findet.
Können Christen, die sich zu Friedensreitern ausbilden lassen, nicht für sich selbst sprechen? Was befähigt einen Atheisten und Politiker zum Botschafter der "Friedensreiter"? Auf jeden Fall kennt der SED-PDS-Linke-Frieden keine Freiheit in Christus!
Übrigens: Die Kommentarfunktion des EKM-Beitrags ist abgeschaltet – und das, wo es doch um eine Kommunikationsinitiative gehen soll!
Der Autor ist Pfarrer und war Thüringer Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Autor:Christian Dietrich |
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