Missionare als Fürsprecher

Berlin (epd) – Der katholische Theologe Manfred Lütz befasst sich in seinem neuen Buch »Der Skandal der Skandale. Die geheime Geschichte des Christentums« mit der Überfülle von »grotesk falschen« Informationen über das Christentum.
Unter Mitarbeit des Kirchengeschichtlers Arnold Angenendt greift Lütz verschiedene »heiße Eisen« der Kirchengeschichte an, darunter auch die christliche Mission. Der Bestseller-Autor betont, dass sich Missionare stets zu Fürsprechern der Eingeborenen gemacht hätten und in Missionsschulen Freiheitsgedanken vermittelten: »So ist es kein Wunder, dass sich die Opposition der kolonialisierten Völker und ihr Verlangen nach Selbstständigkeit zunächst unter Christen artikulierte.« Schon im Jahre 1500 hätten sich Franziskaner gegen Kolumbus und seine Leute gewandt, weil diese Indios versklavten.

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Online-Redaktion aus Weimar

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