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Bettina Reinefeld-Wiegel
  • Bettina Reinefeld-Wiegel
  • Foto: Dietlind Steinhöfel
  • hochgeladen von Adrienne Uebbing

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
Lukas 21, Vers 28



Von Bettina Reinefeld-Wiegel, Pastorin in Weimar

Alles leuchtet und glänzt. Wenn wir durch die Orte und Städte gehen, dann sehen wir überall Weihnachtssterne und Lichterketten. Das ist gar nicht zu übersehen. Und das ist auch gut so, denn wir sind eingeladen in dieser Adventszeit, uns auf die Geburt Jesu und sein Kommen in unsere Welt vorzubereiten. Der Wochenspruch muntert uns dazu auf.
In der Regel erfahren unsere Sinne eine Flut von Reizen. So viel nehmen wir wahr, wenn wir durch den Alltag gehen. Dort dudelt Musik, da läuft das Radio, die Smartphones sind ständig in Betrieb. Achtung: Es könnte eine Nachricht kommen! Das setzt mich zeitweise ziemlich unter Druck. Ich traue mich zuweilen gar nicht, mein Handy auch einmal auszuschalten. Aber ich glaube, jeder Mensch braucht Zeiten, sich zurückzuziehen, um zu tun, wozu uns der Wochenspruch ermuntert: Auf den zu sehen, der uns erlöst hat – Jesus Christus. Diese Zeit des Advents ist eine schöne Zeit, weil wir uns auf Weihnachten vorbereiten, weil wir auf das Kind in der Krippe schauen können, weil wir es bewundern dürfen, weil wir auf unseren Herrn schauen, der uns ein ganz neues Leben ermöglicht.
Wie oft kommen wir im Alltag an unsere Grenzen. Der Beruf, die Familie fordert uns heraus. Immer wird voller Einsatz erwartet. Und deshalb brauchen wir andere Zeiten. Ich freue mich über den Adventskalender, über Worte, die ich jeden Tag lese, um mich auf meinen Glauben zu besinnen. Deshalb tut es mir gut, woanders hinzuschauen als auf den Schreibtisch oder auf den Terminkalender, der voll ist und abgearbeitet werden will. Ich sehe auf zu meinem Gott, der mir seinen Sohn geschenkt hat. Zu ihm sehe ich auf, weil er mir die Augen öffnet und mir eine neue Welt zeigt.
Ich freue mich deshalb über das Adventsliedersingen, über die Gottesdienste im Advent, auf das Leuchten der Lichter, die mich an dieses eine Licht erinnern, der von sich sagt: »Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.«

Autor:

Adrienne Uebbing aus Weimar

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