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Aus Sicht von Margot Käßmann wurde anlässlich des 500. Reformationsjubiläums zu wenig über die Rolle der Frauen in der evangelischen Kirche gesprochen. »Wir hätten beispielsweise durchaus mehr herausstellen dürfen, dass bei uns evangelische Frauen alle Ämter haben dürfen«, sagte die Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) der evangelischen Monatszeitschrift »zeitzeichen«. Das sei in der weltweiten Christenheit noch längst nicht überall verbreitet.

Der Berliner Pfarrer Gottfried Martens, der sich in seiner Gemeinde besonders für zum Christentum übergetretene Flüchtlinge einsetzt, erhält Unterstützung aus Finnland. Ab dem 1. November arbeitet nun zusätzlich das Ehepaar Marko und Siiri Turunen unter den Flüchtlingen. Sie werden von der finnischen Missionsgesellschaft SLEY entsandt und finanziert. Martens hat in der Dreieinigkeits-Gemeinde über 1 000 Flüchtlinge getauft, vor allem Iraner und Afghanen.

Die ehemalige Bundesministerin für Bildung und heute deutsche Botschafterin im Vatikan, Annette Schavan, erinnert sich im ZEITmagazin an ihre letzten Stunden im Amt. Die CDU-Politikerin sagte, dass ihr Glaube in dieser Zeit eine wichtige Rolle gespielt habe. »Es war eine geistliche Aufgabe für mich, damit umzugehen. Ich habe in meinem Leben niemanden getäuscht, und wenn einem das dann unterstellt wird, wird man sprachlos. Zwei, drei Jahre habe ich überhaupt nicht darüber gesprochen.« Schavan war 2013 zurückgetreten, nachdem ihr der Doktorgrad wegen »vorsätzlicher Täuschung durch Plagiat« entzogen worden war.

Der Musiker Herbert Grönemeyer wird neuer Botschafter des Afghanischen Frauenvereins mit Sitz in Osnabrück. Er wird damit Nachfolger des im vergangenen Jahr gestorbenen Moderators und Autors Roger Willemsen, wie der Verein am Donnerstag mitteilte. »Es ist mir eine Ehre, den Afghanischen Frauenverein zu unterstützen«, sagte Grönemeyer. »Ich tue dies aus tiefer Verbundenheit mit Afghanistan und mit meinem Freund Roger Willemsen.« Die Gründerin und Vorsitzende Nadia Nashir zeigte sich »überwältigt und zutiefst dankbar«.

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EKM Süd aus Weimar

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