Kuh gibt Segen  für Tempelbau 

Bremen (epd) – Eine Milchkuh hat den Hindus in Bremen geholfen, den richtigen Bauplatz für ihren neuen Tempel zu finden. Die dreijährige schwarz-bunte »Madel« hatte bei einer traditionellen Zeremonie in der vergangenen Woche die Aufgabe, zu prüfen, ob die Religionsgemeinschaft den richtigen Ort für den Neubau gefunden hat. Die Kuh gilt Hindus in Indien und Sri Lanka als heilig. Nach Angaben von Gemeindevertreter Pathmakaran Pathmanathan ist es in Indien und Sri Lanka Brauch, Kühe auf ein Grundstück zu führen, das bebaut werden soll. »Bleibt sie dort, ist es ein guter Ort, um ein Haus oder einen Tempel zu errichten.« Deshalb war es der Gemeinde wichtig, die vom Bremer Landwirt Frank Imhoff ausgeliehene Kuh zu befragen.
In diesem Fall war nach kurzer Zeit der Aufregung alles klar. Die zuvor von Priester Prasad Agilandam gesegnete und von der Gemeinde mit Blumen geschmückte Kuh blieb auf dem Grundstück im Bremer Stadtteil Blockdiek und machte keine Anstalten, wegzulaufen.

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Online-Redaktion aus Weimar

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