Die Fortsetzung: Schluss mit dem Dunkel!

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Sacharja 9, Vers 9

Von Sophie Kersten, Pfarrerin in Langula-Kammerforst

Es ist dem ein Ende gemacht, was uns beschwert. Schluss mit dem Dunkel! Die dritte Tür, der dritte Dezember, erster Advent, erstes Licht.
Licht! Ja, es vertreibt das Dunkel. Der Trost leuchtet auf. So lasst die Lichter brennen. In den Fenstern, auf den Kränzen. Die Ketten und Kerzen, knipst sie an in den Häusern, ja, meinetwegen auch die elektrischen Teelichter auf den Tischen, solange es uns an das erinnert, was wir ersehnen.
Spart nicht, ausnahmsweise mal nicht, nein, verschwendet Licht. Entzündet das Feuer des Anfangs für die Hoffnung auf Licht. Und wir kramen es raus, all das, was dazugehört, und stellen es hin: gut sichtbar für die Menschen in den Häusern und für die, die draußen vorbeigehen: die Schwippbögen, Sterne und Laternen.
Licht, Licht, machet Licht für unsere Seelen, und lasset die Lichter brennen, denn es ist der Anfang. Wir entzünden die Lichter der Hoffnung für die Zeit des Aufbruchs. Und die Lichter brennen, wir sehen sie im Dunkeln leuchten, ja, auch immer noch auf den Friedhöfen, in den Kirchen, ewige Lichter für das ewige Licht. Die Vielen zeigen das eine: Lichter, entzündet an Orten des Abschieds und Gedenkens für das erneute Willkommen.
Er kommt, der Eine und Einzige. Wenn wir sonst so oft sagen, dass andere ihm entgegengegangen sind, so sehen wir jetzt: Er kommt. Und wir dürfen ihn willkommen heißen.
Zeigt ihm, wie hell es leuchtet, wenn wir die Kerzen anzünden, die Lichter des Glaubens, angesteckt am Licht der Gewissheit.
Er kommt, er ist da, Gott, der Herr, der das Licht der Welt ist und dessen Strahlen wir im Kleinen abbilden, wenn wir es leuchten lassen. Zündet sie an, die erste, die zweite Kerze, jedes nur findbare Licht in euch und gebt es weiter. Spart nicht, teilt Hoffnung, Glaube, Liebe, Zuversicht, Willkommen und Mitgefühl, teilt Licht.
Das ist Advent, das ist Erinnern, das ist Licht. So gedenken wir des Anfangs.

Autor:

Adrienne Uebbing aus Weimar

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