Frühjahrssammlung der EKM
Spenden für die Kinder- und Jugendarbeit

Ein Archiv-Foto von der Straßensammlung.
  • Ein Archiv-Foto von der Straßensammlung.
  • Foto: Dirk Buchmann/EKM
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Vom 20. bis 29. Mai findet die Frühjahrssammlung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) statt. Wie in den vergangenen Jahren wird es nicht überall möglich sein, in gewohnter Weise auf Straßen und Plätzen um Spenden zu bitten. Deshalb stehen begleitend in offenen Kirchen Sammelbüchsen und es gibt unter dem Motto „Für starke Kinder“ Spendenaufrufe im Briefkasten oder im Internet. Die einfachste und schnellste Möglichkeit, die Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen, ist die Online-Spendensammlung der Evangelischen Jugend. Unter www.evangelischejugend.de/spenden startet ab sofort eine überregionale Sammlung für den „Kinder- und Jugendförderplan“ sowie den „Hilfsbedürftigenfonds“ der EKM.

„Dank des Engagements vieler Ehrenamtlicher wurden trotz aller Hindernisse im vergangenen Jahr rund 30.000 Euro zur Frühjahrssammlung gespendet. Ohne diese großartige Unterstützung könnten viele Ferien-freizeiten, Bildungsprojekte und andere Angebote nicht stattfinden“, sagt Dirk Buchmann, Fundraising-Beauftragter der EKM. Die Spenden kommen unter anderem Kindern und Jugendlichen aus einkommens-schwachen Familien zugute, indem sie für reduzierte Teilnehmerbeiträge für Ferienfreizeiten genutzt oder in die Arbeit der offenen Kinder- und Jugendarbeit investiert werden.

„Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen Orientierung zu geben und Räume anzubieten, in denen sie sich entfalten und ausprobieren können“, so Buchmann. „Das ermöglichen gut ausgebildete Haupt- und Ehrenamtliche Tag für Tag in der Evangelischen Jugend, in unseren Städten und Gemeinden. Trotz Kürzungen von öffentlichen Mitteln für die Kinder- und Jugendarbeit wollen wir in der EKM nicht vom bisherigen Niveau abweichen, sondern Kinder und Jugendliche auch weiterhin gut beglei-ten. Dazu benötigen wir finanzielle Unterstützung, um die wir bei der Haus- und Straßensammlung bitten“, betont Buchmann.

Die Corona-Krise habe sich auf viele soziale Einrichtungen, die für ihre Arbeit auf Spenden angewiesen sind, besonders dramatisch ausgewirkt. „Das Spendensammeln war nur schwer möglich, was besonders die Kinder- und Jugendarbeit getroffen hat. Doch in den letzten Monaten und Jahren haben die Kirchengemeinden, Vereine und Jugendgruppen neue Wege gefunden, wie man im Kontakt mit den Menschen bleibt“, so Buchmann.

Hintergrund:
Zweimal im Jahr findet auf dem Gebiet der EKM eine Haus- und Straßensammlung statt. Während die Frühjahrssammlung für die Kinder- und Jugendarbeit bestimmt ist, wird im Herbst für die Arbeit der Diakonie gesammelt. Die Hälfte der Spendenerlöse der Frühjahrssammlung verbleibt in der sammelnden Kir-chengemeinde oder Einrichtung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die anderen 50 Prozent gehen an den Kirchenkreis, der das Geld für überregionale Angebote im Kinder- und Jugendbereich verwendet. Die Kosten für Auslagen wie Plakate und Sammlerausweise trägt die Landeskirche, damit jeder Spenden-Euro in voller Höhe für junge Menschen eingesetzt wird.

Weitere Informationen im Internet: www.ekmd.de oder www.evangelischejugend.de

Autor:

susanne sobko

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