Festtag von Frauen für Frauen in Wittenberg

Carola Ritter ist Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland.
  • Carola Ritter ist Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland.
  • Foto: Katja Schmidtke
  • hochgeladen von Adrienne Uebbing

Zur Themenwoche »Familie, Lebensformen, Gender« bei der Weltausstellung Reformation vom 9. bis 14. August in Wittenberg gehört auch ein Frauenfesttag am 12. August. 622 Frauen haben sich bis 6. August dazu angemeldet, so Carola Ritter, Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland (EFiM). Sie kommen aus 18 Nationen. Zu wie vielen Konfessionen sie gehören, ist nicht bekannt. »Das haben wir bei der Anmeldung auch nicht abgefragt«, so die Pfarrerin. »Wir wissen aber, dass auch katholische Gemeinden unsere Wanderausstellung ›Frauen der Reformation in der Region‹, die seit Oktober 2012 deutschlandweit unterwegs ist, gebucht haben. Denn sie sagen: Das ist unsere gemeinsame Geschichte. Daher rechnen wir damit, dass auch viele Katholikinnen unter den Teilnehmerinnen des Frauenfesttages sind.«
In der Themenwoche »Familie, Lebensformen, Gender« präsentieren sich die EFiM zusammen mit Frauenorganisationen aus anderen Landeskirchen sowie der Diözese Lund der schwedischen Kirche und der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands mit Ausstellungen und Ständen im Bugenhagenhaus an der Stadtkirche. Am Frauenfesttag öffnet dort von 10 bis 18 Uhr ein Sonderpostamt. Auch einen extra für diesen Tag gestalteten Sonderpoststempel wird es geben.
Am Festtag teilnehmende Pfarrerinnen und ordinierte Gemeindepädagoginnen wurden gebeten, zu dem Treffen ihre Talare, Alben und Stolen nach Wittenberg mitzubringen und sich im Schlosshof zu einem gemeinsamen Foto aufzustellen. Die Fotoaktion unter dem Motto »Hier stehen wir« soll daran erinnern, dass die Ordination von Frauen »eine späte Frucht der Reformation ist«, so Pfarrerin Carola Ritter. Zudem wollen Pfarrerinnen und Gemeindepädagoginnen sich solidarisch mit den Frauen zeigen, denen die Ordination in ihren Kirchen bislang oder wieder verwehrt ist. Dabei stehe die Vielfalt und Buntheit der Amtstracht für die Vielfalt und Lebendigkeit im Glauben, »die unsere Kirchen und Gemeinden bereichern«. (G+H)

8 www.frauenarbeit-ekm.de

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