Bibel in gerechter Sprache
Irritierende Poesie
- Jubiläumsausgabe 2026, Gütersloher Verlagshaus
- Foto: Gütersloher Verlagshaus
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Vor 20 Jahren erschien die Bibel in gerechter Sprache. Die Übersetzung hatte den Anspruch, einen geschlechtergerechten Zugang zur Heiligen Schrift zu ermöglichen – und stieß auf massive Kritik. Welchen Stellenwert die "BigS" heute hat.
Von Beatrix Heinrichs
Die ersten Bestrebungen, eine feministische Übersetzung der Heiligen Schrift vorzulegen, reichen bis in die 1980er-Jahre zurück. Im Fokus waren damals die Bibelarbeiten auf den Kirchentagen. Engagierte aus der Evangelischen Frauenarbeit forderten auf dem Kirchentag 1987 in Frankfurt am Main, dass in den genutzten Bibeltexten eine inklusive Sprache verwendetet werden solle. Zwei Jahre später fand sich eine Arbeitsgruppe zusammen, die sich bereiterklärte, für diesen Zweck Übersetzungen zur Verfügung zu stellen.
Autor:Beatrix Heinrichs |

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