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Die stellvertretende Geschäftsführerin des Bundesfachverbandes Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, Janina Bessenich, fordert, dass bundesweit alle Menschen ab 18 Jahren wählen dürfen. »Es ist verfassungswidrig, dass Menschen aufgrund ihrer Behinderung nicht wählen dürfen, wenn für sie ein Betreuer in allen Angelegenheiten bestellt ist«, sagte sie. In Deutschland seien etwa 85 000 Menschen betroffen – Personen, die unter dauerhafter Vollbetreuung stehen, oder auch schuldunfähige Straftäter. Sie rechne in der nächsten Legislaturperiode mit einer Aufhebung des Wahlausschlusses.

Dem Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki fällt es schwer, nervige Menschen zu ertragen. Er begegne neben vielen herzlichen und freundlichen Menschen auch immer wieder »Zeitgenossen, die mir wirklich auf den Geist gehen«. Anstrengende Menschen zu ertragen ist für Woelki ein Werk der Barmherzigkeit, für das er Gott um Geduld und Gelassenheit bitte. »Wo immer wir aber Lästige wirklich in Geduld ertragen, da ist Gott uns ganz nahe.«

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier hat deutliche Kritik an der Israel-Berichterstattung deutscher Medien geübt. In einem Gastbeitrag für die »Jüdische Allgemeine« schrieb sie, die tendenziösen und reißerischen Formulierungen über Israel machten sie fassungslos. »Ein derart undifferenzierter und unreflektierter Umgang mit dem Nahostkonflikt birgt die Gefahr, dass dem Antisemitismus medial die Tür geöffnet wird«, so die Politikerin.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von ERF Medien, Jürgen Werth, hat die Lieblosigkeit mancher Evangelikaler beim Streit in Glaubensfragen kritisiert, etwa in Sozialen Netzwerken wie Facebook. »Wir verurteilen einander manchmal – Gott sei es geklagt – und richten einander«, sagte er in einer Bibelarbeit auf der Allianz-Konferenz in Bad Blankenburg. Die Kommentare seien oft deshalb so verletzend, »weil man dem, den man da aburteilt, nicht in die Augen schauen muss«. Sein Rat an alle, die auf Facebook oder per E-Mail ihren Ärger über andere loswerden wollen: »Erst beten, dann lieben, dann schreiben.«

Autor:

Adrienne Uebbing aus Weimar

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