Freie Ausübung des Glaubens

Markus Grübel

Markus Grübel wird Beauftragter für Religionsfreiheit

Der CDU-Politiker Markus Grübel wird Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit. Die Stelle soll dem Recht auf freie Ausübung des Glaubens Aufmerksamkeit verschaffen.
Der 58-jährige Grübel war zu letzt Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium. Der Politiker stammt aus Esslingen am Neckar und ist ausgebildeter Notar. Nach der Wiedervereinigung ging Grübel nach Sachsen, leitete das Grundbuchamt in Dresden und war später Referent im sächsischen Justizministerium. Der Katholik war nach eigenen Angaben unter anderem Vorsitzender der unabhängigen Kommission sexueller Missbrauch der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Missbrauchsbeauftragter für die katholische Militärseelsorge.
Union und SPD haben im Koalitionsvertrag angekündigt, einen Beauftragten für weltweite Religionsfreiheit einzusetzen. Zur Begründung heißt es dort, das Recht auf Religionsfreiheit werde weltweit zunehmend infrage gestellt oder komplett eingeschränkt. Hervorgehoben wird der Einsatz für verfolgte Christen in vielen Ländern der Welt. Der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm wünschte Grübel in einem Gratulationsschreiben Gottes Segen für die neue Aufgabe. »Dass die neue Bundesregierung ein neues Amt geschaffen hat, das sich diesem Anliegen widmet, ist eine Ermutigung nicht nur für uns Kirchen, sondern für alle Menschen weltweit, die wegen ihrer religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung verfolgt und benachteiligt werden«, erklärte Bedford-Strohm.
Das Amt des Beauftragten für Religionsfreiheit wird im Entwicklungsministerium angesiedelt. (epd)

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Online-Redaktion aus Weimar

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