Jesus

Beiträge zum Thema Jesus

Glaube und Alltag

Jesus heilt (12. Sonntag nach Trinitatis)
die Sinne und den Sinn

Die Bibel malt uns ein buntes Bild, wie Jesus geheilt hat: Böse und Gute, Kranke und Besessene. Die meisten von denen waren ja tatsächlich gar nicht besessen, sondern einfach nur krank! Daran hat sich nicht viel geändert. Nur wenige sind wirklich böse (gemacht worden). Wie dem auch sei, mit einer sonderbaren Mischung aus Gebet, Sand und Spucke heilt Jesus: „Er nahm den Taubstummen aus der Menge beiseite, legte ihm die Finger in beide Ohren, spuckte aus und berührte seine Zunge” (Mk 7,31ff). Ein...

  • Wittenberg
  • 16.08.21
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Glaube und Alltag
Kαὶ εἶπεν αὐτῷ, Ἀμήν σοι λέγω, σήμερον μετ᾽ ἐμοῦ ἔσῃ ἐν τῷ παραδείσῳ. (Lukas 23,42) | Foto: Screenshot aus dem Film 40 TAGE IN DER WÜSTE

PASSIONSGESCHICHTEN (5)
VON DEM PARADIESVOGEL

Aus der Fülle aller bisher gedrehten Jesusfilme sei ein wirklich guter empfohlen: „40 Tage in der Wüste.” Am Ende auch dieses Streifens werden wir Jesus natürlich am Kreuz sehen müssen - aber im Gespräch mit einem Paradiesvogel. Der bunte Vogel ruft zu dreien Malen und erscheint in paradiesischer Pracht für ein paar Sekunden. Der Film ist langsam und verhalten. Es spielen insgesamt nur sechs Schauspieler mit - wobei Jesus und sein Versucher eigentlich ein und dieselbe Person sind. Der...

  • Wittenberg
  • 05.03.21
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Glaube und Alltag
CLAVVS DOMINI - die Heilige Lanze

PASSIONSGESCHICHTEN (3)
VON DER LANZE

... in den letzten Minuten vor dem Anbruch des Sabbats wurde am Kreuz mit einer Lanze überprüft, ob Jesus bereits gestorben wäre (Joh 19,34). Können aber Gottheiten sterben? Der die Kontroll-Lanze führte war entsprechenden Legenden zufolge jener Centurio Cassius Longinus bzw. ein gewisser Abenadar. Die einer Entweder-Tod-Oder-Lebendig-Messung zu vergleichende Manipulation am Leibe des Gekreuzigten wurde Wirkursache dafür, dass der Verurteilte eben n i c h t starb, sondern am Leben blieb. Wie...

  • Wittenberg
  • 03.03.21
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Aktuelles

Aus dem Hause Davids

Kommentar von Willi Wild Ich muss noch einmal auf die Weihnachtsgeschichte zu sprechen kommen. Das ist nicht zu spät, früher dauerte die liturgische Weihnachtszeit bis zum 2. Fe- bruar. Hintergrund meiner Rückblende ist die Frage einer Leserin: Warum wird im Lukas-Evangelium erwähnt, dass Josef aus dem »Hause und Geschlechte« Davids war und Jesus somit der in den Weissagungen erwähnte Sohn Davids sei? Jesus ist aber doch nicht Josefs Sohn? Das stimmt! Man ist sich heute weitgehend einig, dass...

  • Weimar
  • 05.01.18
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Feuilleton
Das Altarfenster in der Himmelfahrtskirche in Berlin-Gesundbrunnen thematisiert die Himmelfahrt Christi. In der Theologie wird der Himmel als der Ort verstanden, an dem der auferstandene Christus bei Gott ist. Christen hoffen, dass er von dort wiederkommt, um einen neuen Himmel und eine neue Erde zu schaffen. | Foto: epd-bild

Jesus kommt

Soll man diese Aussage »Jesus kommt« mit einem Ausrufezeichen oder einem Fragezeichen versehen? Der Advent, der mit dem heutigen Sonntag beginnt, weist uns auf die Ankunft Jesu hin. Von Hans Schwarz Mit der Krippe und dem neugeborenen Jesuskind können viele Menschen noch etwas anfangen. Kleine Kinder sind süß. Man kann sie in den Arm nehmen, an die Brust drücken und sie liebkosen. Aber Advent hat nicht nur mit der Vorbereitung auf die Ankunft Jesu im Stall von Bethlehem zu tun. Advent weist...

  • Weimar
  • 30.11.17
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Eine Welt

Wildcamper warteten auf Jesus

Wernau (idea) – Der Versuch, die Wiederkunft Jesu auf den Tag genau zu berechnen, nimmt manchmal skurrile Züge an. Am 23. September trafen sich beispielsweise 13 Franzosen mit ihren Wohnwagen auf dem Gelände eines Sportvereins in Wernau (Neckar). Auf Nachfrage der Polizei begründeten sie ihre Anwesenheit mit einer zu erwartenden Erscheinung von Christus. Sie waren an dem Tag nicht die Einzigen. Besonders in den USA erfreuten sich Videos und Texte zu dem Thema unter manchen Christen großer...

  • Weimar
  • 20.10.17
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Aktuelles

Jesus im Hinterhof

Offene Arbeit: Ein Synonym für Freiheit, politische Diskussionen, unangepassten Lebensstil inmitten der DDR und im Schoß der evangelischen Kirche. Hat die kirchliche Jugendarbeit den Herbst 1989 erst möglich gemacht? Von Diana Steinbauer Es gibt keine direkte Linie von der Offenen Arbeit zur friedlichen Revolution. Aber es gibt Protagonisten der Friedensbewegung und Opposition, die in der Offenen Arbeit lernten, Themen zu diskutieren und sich auf Augenhöhe mit anderen und ihren Meinungen...

  • Weimar
  • 28.09.17
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Eine Welt

»Jesus« nicht als Passwort verwenden

Chicago (idea) – Christen sollten keine Bibelverse, biblische Namen oder religiöse Begriffe als Passwort für ihren Computer oder für Anwendungen wie Internet-Banking oder Kaufportale verwenden. Das rät das Magazin »Christianity Today« (Christsein heute/Carol Stream bei Chicago). Andernfalls mache man es Hackern leicht. So erscheine beispielsweise »John316« auf den ersten Blick ein gutes Passwort zu sein, weil es sich aus Buchstaben und Zahlen zusammensetze. Es beziehe sich auf das...

  • Weimar
  • 14.09.17
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Aktuelles
Ekkehart Vetter | Foto: Willi Wild

Menschen mit Jesus bekanntmachen

Leitungswechsel bei der Deutschen Evangelischen Allianz Ekkehart Vetter, seit Jahresbeginn Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA), hat Kirchengemeinden dazu aufgefordert, sich multikulturell zu öffnen. »Rein deutsche Gemeinden werden bald zum Pflegefall«, sagte Vetter. Die Allianz wolle sich künftig verstärkt für die Mission einsetzen. »Menschen mit Jesus bekanntmachen, das ist vielleicht die wichtigste Aufgabe überhaupt«, sagte der 60-jährige Theologe. Im Streit innerhalb der...

  • Weimar
  • 10.08.17
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Aktuelles

Was würde Jesus tun?

Populismus: Den Aussätzigen, Sündern, den Zöllnern und Ehebrecherinnen wandte sich Jesus zu. Dient das auch als Beispiel für den Umgang mit Populisten, Pegida und AfD? Von Katja Schmidtke Für Berlins evangelischen Bischof Markus Dröge haben Christen in der AfD nichts verloren, auf dem Katholikentag in Leipzig war die Partei unerwünscht, der Erfurter Dom wird nicht beleuchtet, sobald Björn Höcke und seine Parteifreunde auf dem Domplatz sprechen. Das Licht der Welt wird ausgeknipst, wenn die...

  • Weimar
  • 04.08.17
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Eine Welt
Eine schöne Bescherung: Johnny und Marlene Shahwan verteilen jedes Jahr Tausende von Geschenkpäckchen, die im Rahmen der Aktion »Weihnachten im Schuhkarton« weltweit gepackt wurden, an palästinensische Kinder in und um Bethlehem. | Foto: Johnny Shahwan

Weil Jesus hier geboren wurde

In Bethlehem ist immer Weihnachten. Menschen aus aller Welt besuchen die kleine Stadt in den Bergen Judäas, weil Jesus hier zur Welt kam. Von Johnny und Marlene Shahwan Die Geburtskirche und die Hirtenfelder werden täglich von Hunderten besichtigt, und die palästinensische Bevölkerung lebt vom Tourismus. Viele Muslime haben das Geschäft mit dem Kind in der Krippe für sich entdeckt. Jahr für Jahr ziehen mehr aus den umliegenden Dörfern nach Bethlehem. Sie bauen Hotels, gründen Souvenirgeschäfte...

  • 02.01.17
  • 150× gelesen
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