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Beiträge zum Thema Buchempfehlung

Feuilleton

vom Mut, aus der Reihe zu tanzen …
MONIKA MARONS ROMAN: ARTUR LANZ

Monika Marons Roman Artur Lanz ist das Buch über einen Mann, der die Bedeutung seines Namens bisher wohl eher nicht erfüllen konnte. Denn Artur heißt nach König Artus, und sein Nachname erinnert an Lancelot: In dieser doppelten Benennung versteckt sich der Wunsch seiner Mutter Maria, aus dem Sohn einen Helden zu machen. Doch Artur wächst dann irgendwie doch nicht in die Welt der Ritter und Abenteuer hinein. Er wird ein eher unscheinbarer, vorsichtiger Mann, ein Physiker, der sich in den...

Feuilleton

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Die Ernestiner (Teil 1)

Am Anfang stand eine Teilung, und jede Teilung ist bereits ein Versprechen und zugleich Verlust. Diese Teilung war ein Akt nüchterner Berechnung. Im Jahre 1485 saßen zwei Brüder, Ernst und Albrecht, Söhne des 21. Jahre vorher verstorbenen Kurfürsten Friedrich II., den man den Sanftmütigen nannte, über Karten, Urkunden, Einkünften und Rechten, und beschlossen, das große Erbe der Wettiner zu zerschneiden - wie ein kostbares, aber unhandliches Tuch. Das war die sogenannte Leipziger Teilung, und...

Feuilleton

die Reue des Herrn
VON SINN UND UNSINN

Peter Sloterdijk zeichnete in seinem lesenswerten und hiermit ausdrücklich empfohlenen Essay DIE REUE DES PROMETHEUS die lange Geschichte der Feuerbeherrschung als Tragödie der Menschheit nach. Ausgehend vom Mythos des Prometheus zeigt er, wie die Gabe des Feuers – Sinnbild aller technischen Selbstermächtigung – sich im Verlauf der Moderne in eine unkontrollierbare Pyro-Technik verwandelt hat. Die Menschen, ursprünglich dankbar für das Licht, wurden zu Brandstiftern ihrer eigenen Welt:...

Feuilleton

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SCHEINTOD IM DENKEN

Peter Sloterdijk: Scheintod im Denken. Von Philosophie und Wissenschaft als Übung; edition unseld, Suhrkamp 2010 ISBN 978-3-518-26028-9 Wer den Inhalt des tatsächlich so genannten Bändchen verstanden hat, hat alles verstanden. Wer es las, muss nie wieder lesen um zu verstehen. Nach „Scheintod im Denken“ wird alles anders. Und „Du musst Dein Leben nicht mehr ändern“ nach dem Genuss dieser 147 Suhrkamp-Seiten. Denn Du hast nun gleichsam so etwas wie die gezogene Wurzel aus dem gleichnamigen Buch...

Feuilleton

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"Der alltägliche Charme des Glaubens" F.Steffensky

Kernstück des für sogenannte Laien als auch spirituell Interessierte zu empfehlenden Buches „Der alltägliche Charme des Glaubens" sind unzweifelhaft die Seiten 28 – 30. Hier geht es um das, was wir Gebet nennen. Ja - was ist das? Steffensky bietet uns einen verständlichen und sofort praktizierbaren Leitfaden für die eigene spirituelle Praxis des Betens. Erstens: Beginne ganz bescheiden. Wer bescheiden beginnt wird bemerken, dass schon solche Worte wie „Laien“ oder „spirituell“ irgendwie...

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