Sloterdijk

Beiträge zum Thema Sloterdijk

Feuilleton

20 Jahre ZORN & ZEIT
Partei als Rachebank

Peter Sloterdijks Buch ZORN UND ZEIT erschien in erster Auflage vor genau zwanzig Jahren beim Verlag Suhrkamp. In jenen Tagen existierte die Partei mit dem Kürzel AfD noch nicht – aber es gab im Blick auf die politische Situation natürliche Unzufriedenheiten. Sloterdijk diagnostizierte damals auf unterhaltsame und fast spielerische Art und Weise, wie Zorn und Zeit sich zueinander verhalten. Die begriffliche Nähe des Buchtitels ZORN UND ZEIT zum Heideggerschen SEIN UND ZEIT sprang natürlich...

Glaube und Alltag

Dem Himmel...
... Eine Stunde schenken

Peter Sloterdijk stellt eins seiner Bücher unter den bekannten Vers des Matthäusevangeliums. Dort heißt es: „Und er sprach zu ihnen nicht, es sei denn in Gleichnissen” (Mt 13,34). Titel des Buches: „DEN HIMMEL ZUM SPRECHEN BRINGEN.“  Auf einer dreihundertfünfzigseitigen Reise durch die Zeit wird Stück für Stück klarer, wie Menschen nicht nur über den Himmel erzählt, sondern durch eigenes Reden und Schweigen versucht haben, den Himmel selber zum Sprechen zu bringen. Nicht der astronomische...

Feuilleton

Buchempfehlung
SCHEINTOD IM DENKEN

Peter Sloterdijk: Scheintod im Denken. Von Philosophie und Wissenschaft als Übung; edition unseld, Suhrkamp 2010 ISBN 978-3-518-26028-9 Wer den Inhalt des tatsächlich so genannten Bändchen verstanden hat, hat alles verstanden. Wer es las, muss nie wieder lesen um zu verstehen. Nach „Scheintod im Denken“ wird alles anders. Und „Du musst Dein Leben nicht mehr ändern“ nach dem Genuss dieser 147 Suhrkamp-Seiten. Denn Du hast nun gleichsam so etwas wie die gezogene Wurzel aus dem gleichnamigen Buch...

Feuilleton
Peter Sloterdijk | Foto: epd-bild/Gustavo Alabiso
5 Bilder

Menschen der Woche
Peter Sloterdijk: Götter sind wie Trainer

Die evangelische Theologin Petra Bahr hat beklagt, dass so viele mit dem Coronavirus infizierte Menschen anonym sterben. "Morgens erst mal die Todeszahlen wie Börsendaten – das ist für viele Routine geworden", sagte Bahr, die Mitglied des Deutschen Ethikrates ist, der "taz": "Zahlen sind anonym und berühren von Ferne, ohne dass es je existenziell würde." Bahr plädiert für ein Gedenken und für Erinnerungsorte. Vor hundert Jahren, nach der letzten Pandemie, seien die Toten oft einfach aus dem...

  • 01.02.21

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