Salongespräch zur DDR Geschichte
Aufwachsen zur (Nach-)Wendezeit

Ines Godazgar im Gespräch mit Zeitzeugen

Zur Wendezeit haben viele Menschen biografische Brüche erlebt. Erfahrungen, die auch bei denjenigen nachwirken, bis damals noch nicht geboren oder Kleinkinder waren. Wie blickt diese Generation auf die DDR, die deutsche Teilung und die Wiedervereinigung? Darüber spricht Journalistin Ines Godazgar (Jg. 1966) mit der Katharina Göring (Jg. 1977), der Mitbegründerin des Vereins „3te Generation Ost“ und dem Historiker Dr. Hauke Heidenreich (Jg. 1986) aus Halle.

Kurzinfo zu Ines Godazgar:

Geboren 1966, aufgewachsen in Halle, studierte von 1990 bis 1995 Germanistik an der Universität Braunschweig. Eigene Erfahrungen als Zeitzeugin sammelte sie während eines Studienaufenthalts 1992 an der University of Texas at Austin (USA), wo ihre DDR-Perspektive auf Interesse stieß. Sie war Autorin für den MDR-Hörfunk und Lokaljournalistin bei der Mitteldeutschen Zeitung. Seit 2012 arbeitet sie als Freie Journalistin zur DDR-Aufarbeitung und führt Zeitzeugeninterviews. Sie ist Autorin mehrerer Publikationen zu DDR-Themen und Host des Podcasts „Grenzgeschichte(n). Als das Grüne Band noch grau war“.

Kurzinfo zu Dr. Hauke Heidenreich, Jg. 1986:
Aufgewachsen in Köthen, 2006 bis 2012: Studium der Geschichte sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Uni Halle. Er war ab Januar 2020 Lehrbeauftragter an der Theologischen Fakultät der MLU, bis 2023 Mitarbeiter für das Grüne Band beim Landesheimatbund Sachsen-Anhalt und im Anschluss als pädagogischer Mitarbeiter in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn tätig. Seit Mitte 2025 ist er Kurator und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Stadtmuseum Naumburg. Er lebt in Halle.

Kurzinfo zu Katharina Göring:

Katharina Göring wurde 1977 in der DDR geboren. Sie ist Mitgründerin des Vereins „3te Genera-tion Ost e.V.“ und Mitinitiatorin der „OSTWES(T)RÄUME. Begegnen. Zuhören. Verstehen“. Katha-rina Göring beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Themen rund um die deutsche Einheit und wie die Umbruchserfahrungen bis heute weiterwirken. Dazu gibt sie Impulsvorträge und veranstaltet regelmäßig Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen.

Mit dem Programm „Nachgefragt DDR“ möchte die Bundesstiftung Aufarbeitung Wissen zur DDR-, Einheits- und Transformationsgeschichte bundesweit vermitteln – in Ost und West, in Stadt und Land.
Die Veranstaltung wird gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung im Rahmen des Programms „Nachgefragt DDR“.

Alle weitere Informationen finden Sie hier. 

Autor:

Nata Uchava

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