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Gegensätze ziehen sich an
- hochgeladen von Beatrix Heinrichs
Von Willi Wild
Es ist ein geflügelter Satz in kirchlichen Kreisen: "Wir müssen miteinander ins Gespräch kommen." Oft sprechen dann diejenigen miteinander, die eh eines Sinnes sind, und reden über diejenigen, die es nicht sind. Wir haben schon häufiger, aber wahrscheinlich noch viel zu wenig, gegensätzliche Stimmen in der Kirchenzeitung zu Wort kommen lassen, als Pro und Kontra oder in einer kontroversen Diskussion. Meist handelte es sich um Personen des öffentlichen Lebens.
In dem Format "Deutschland spricht" werden Menschen wie du und ich zusammengebracht, die ganz unterschiedlich auf die Welt blicken. Darunter auch kirchlich engagierte Diskutanten, die ihre Sicht der Dinge darlegen. Wer sich anmeldet, bekommt einen Gesprächsvorschlag aus der Region. Wenn der Vorschlag für beide passt, können sich die Gesprächspartner entweder individuell z. B. in einem Café oder am 30. August in der Magdeburger Johanniskirche treffen.
Die 2017 von "Zeit online" gestartete Initiative, die wir gern unterstützen, hat inzwischen mehr als 50 000 Gesprächspaare zusammengebracht. Von offenen oder faszinierenden Gesprächen berichten die, die dabei waren. Es gehe nicht darum, andere zu überzeugen. Neugierig auf andere Meinungen zu sein, reiche aus, so die Initiatoren. Bis 21. August kann man sich anmelden. Teilen Sie uns gern Ihre Erfahrungen mit.
deutschlandspricht.org
Autor:Willi Wild |
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